Unser Kasten wird innerhalb der Woche jeden Tag ca. 2 Std. gefahren.
Abends und nachts steht er ohne Landstrom direkt am Haus.
Das Wasser im Kasten ist an sich abgelassen, aber nichts habe ich ausgeblasen oder mit Luftdruck entleert. Von daher gehe ich davon aus, dass Restwasser, auch besonders im Abwasserbereich, noch vorhanden ist. Aus meiner Sicht hat das Restwasser genug Raum, sich auszudehnen, sollte es gefrieren. Aber ich möchte nichts riskieren.
Daher gehe ich folgendermaßen vor :
Gemäß meiner Wetter-App und wenn das Außenthermometer gegen +2°C in den Abendstunden geht, schalte ich über CP+ die Heizung mit Einstellung 6°auf Eco. Bis zu meiner morgendlichen Abfahrt zur Arbeit um ca. 05:00 Uhr läuft die Heizung dann so leicht vor sich hin.
Wenn dann morgens immer noch Frost herrscht, programmiere ich nochmal bis Mittags neu.
Kontrolliert wird die Temperatur im Kasten über ein Funkthermometer, welches am Boden im Bad liegt. Hier sehe dann die Temperaturentwicklung.
Die Niedrigst- und Höchsttemp. werden gespeichert und ich habe hier entsprechend Erfahrung gesammelt, welche Einstellungen an Heizung ich für welche Temperaturen außen und ab wann brauche.
Mein Verbrauch an Gasflasche hält sich im Rahmen. Ich verbrauche so (bei täglichem Einsatz der Heizung im beschriebenen Turnus, also täglich von abends 20:00 bis morgen um 05:00, dann morgens von 07:00 bis 11:00, also 12 Std Betriebszeit) ca. 1 Flasche alle 14 Tage.
Kosten je Flasche ca. 18,-€.
Vorteil : ich muss morgens nie kratzen.
In der Hoffnung, dass es endlich auch mal wieder dauerhaft wärmer wird, hangel ich mich so damit durch. Es klappt einigermaßen.
Die Toilettenkassette ist nicht im Auto, zusätzlich habe ich die Kassettenklappe nach außen hin mit einer 5cm dicken Styroporplatte, welche ich auf Maß zugeschnitten habe, noch etwas gegen Kälte abgeschirmt.
Ich denke, dass das so klappt.
Wenn wir am Weekend los wollen, machen wir das so wie Klaus.
Nämlich mit 2 x 5 l Wasserkanister, die wir perfekt unter der Sitzbank jederzeit griffbereit zur Hand haben.