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THEMA: Ölwechsel auf Garantie.

Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 04 Mär 2017 18:44 #11

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Ich bin letzten Juni mit 18000 zum Citroen undwollte Ölwechsel. Die haben mich tatsächlich weggeschickt, ich soll mit 48 000 wiederkommen.
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 04 Mär 2017 22:35 #12

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Sowohl der Verkäufer in Dülmen, als auch mein hiesiger Zitronen-Händler meinten übereinstimmend: wenn die Laufleistung je Jahr unter 10.000 km liegt, sei ein jährlicher Ölwechsel angesagt.
Da ich jährlich mehr als 10.000 km gefahren habe und fahren werde, ist das für mich keine Handlungsalternative, für Wenigfahrer aber vielleicht doch?!
2016er 2Win Vario, 3.0 Heavy Jumper

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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 04 Mär 2017 23:58 #13

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Ich habe einen unabhängigen Werkstattmeister und meinen befreundeten Ducato (+Lancia) Werkstatt Inhaber befragt. Klares Nein zum frühen Mototölwechsel. Diesen beiden und anderen Spezialisten glaube ich einfach mehr als irgendwelchen Vermutungen oder Bauchgefühlen. Der Abrieb hat In der Wanne Platz für ein ganzes Leben lang. Gutes Öl hebt unter günstigen Umständen weit über das Doppelte/Dreifache der angegebenen Intervallen. Ein freier Filter spielt eine große Rolle. Bei 2-Takter sieht alles anders aus. Tut nix zum Thema...

Alle meine genutzten Ducs/Sprinter leben noch und die ausgemusterten Fahrzeuge haben die bisherigen Käufer nachträglich nie bemängelt. Bei Motorschaden wäre schnell Ärger vorprogrammiert.

Für einen ruhigen Schlaf hilft aber frisches Öl.
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 05 Mär 2017 00:20 #14

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Für einen ruhigen Schlaf hilft aber frisches Öl.

Ich fände grad den ersten Wechsel mit Filter als den wichtigsten überhaupt.
Deswegen haben wir den ersten Wechsel bereits bei 20.000KM nach einem Jahr Nutzung (eigener Wunsch) durchführen lassen.
Jetzt bei 40.000KM
(2.tes Nutzungsjahr)
wurde erneut incl. Filter innerhalb der "Pflichtinspektion" gewechselt.
Ich denke wir führen das so weiter fort und Wechseln immer am Anfang der Saison
das Öl + Filter, Luftfilter nicht vergessen...
Wir sind Vielfahrer und hatten etliche Extrembelastungen (Staub, Hitze, schlechterer Sprit) im letzten Jahr,
da war es sinnvoll das Öl + alle Filter zu wechseln.
Kann sich natürlich jeder an die Pflichtermine halten,
alle 2 Jahre oder 40.000km, je nachdem was eher eintrifft.
Wenn man eher der Normalfahrer ist langt das ganz sicher.
Da würde ich mir auch keine weiteren Gedanken machen.
Derzeitiger Ölverbrauch geht bei uns gegen Null.
Ist eher nicht messbar nach 20.000KM und jetzt nach 40.000KM
Ein KaWa ist wie ein gutes Menü,
über die Zutaten kannst nur Du selbst den gewünschten Geschmack bestimmen. :evil:
©

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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 05 Mär 2017 08:06 #15

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Bei einer Fahrstrecke von rund 10km erreicht das Öl auch seine Betriebstemperatur


Dem muss ich leider widersprechen, bei einem Diesel hat man wesentlich weniger Abwärme als beim Benziner, dadurch kommt ein Diesel erst nach, in Abhängigkeit von der Ölmenge, ca. 20 bis teilweise sogar 40km auf eine Öltemperatur von 80°C. Es wird aber eine hohe Temperatur benötigt um Kondenswasser welches im Kurbeltrieb entsteht, abzuführen. Dieses Kondenswasser kann man z.B. auch gut sehen, wenn man bei Fahrzeugen die lange Zeit Kurzstrecke fahren, indem man sich den Öleinfülldeckel von unten ansieht. Dort sieht man dann eine Weiß/Bräunliche Masse (Emulsion).

Ich habe das schon mal woanders geschrieben, ich persönlich mache den Ölwechsel selber, der kostet mich quasi nichts, darum mache ich den bei allen meinen Autos jährlich, egal ob Kurz-, oder Langstrecke. Bei Kurzstrecke aus dem oben genannten Grund und bei Langstrecke, da bei meinen jetzigen Fahrzeugen sowieso bei 15tkm gewechselt werden sollte. Sie dürften zwar auch nach LongLife Wechselintervall bis zu 30tkm fahren, mach ich aber nicht.

Fahrzeuge die immer warm sind, Taxis oder Speditionsfahrzeuge sind da jetzt mal raus, genauso wie LKW's, diese Fahrzeuge sind quasi immer am laufen, also auch keine Kaltstartreibung.

Jedem der das so nicht glaubt rate ich einfach mal ein wenig Thermodynamik und Motortechnik zu studieren, dort macht man genügend versuche um es zu erleben was passiert wenn z.B. der Ölfilm reißt.

Jeder der den Ölwechsel bezahlen muss und sein Fahrzeug nicht bis zum Ende fahren will, kann sein Wechselintervall so gestallten wie angegeben, also max. 48tkm bzw. 2 Jahre. Ich gehe davon aus das unsere Fahrzeuge eine Intelligente Wechselintervallanzeige haben, diese prüft anhand von ältlichen Faktoren (Ölqualitätssensor, Kaltstarts, Strecke, Zeit, usw.) wie wohl der Zustand des Öles ist.

Für jeden der sein Fahrzeug lange, ich meine z.B. 20 Jahre, fahren möchte und nicht jeden Zent zweimal umdrehen muss oder es eventuell auch selber machen kann, würde ich einmal im Jahr max. 15tkm empfehlen.

Bevor mich jetzt der ein oder andere steinigt, nein ich verdiene nicht daran, ich unterrichte nur, schraube aber nicht mehr und es ist meine persönliche Meinung, die aus meiner langen Erfahrung (im August werden es 30Jahre) und dem was ich gelernt habe (Kfz-Mechaniker, Kfz-Servicetechniker-Meister und B.eng Mechatronische Systeme/Elektrotechnik), entstanden ist. Die Wahrscheinlichkeit das ein Motor stirbt weil der Besitzer sich an den vorgeschrieben Wechselintervall gehalten hat, also keinen Wechsel zwischendurch gemacht hat, ist im übrigen gering, allerdings wenn dann der Motor nach z.B. 10 Jahren stirbt kann man auch keinen Verantwortlich machen der gesagt hat "lass es sein, oder brauchst du nicht".

mfg
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 05 Mär 2017 08:30 #16

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Schon mal darüber nachgedacht wieviel Millionen Liter zusätzliches Altöl weltweit anfallen wenn alle aus Langeweile ihren ölwechsel frühzeitig durchführen?
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 05 Mär 2017 08:47 #17

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Natürlich habe ich darüber nachgedacht und aus Langeweile mach ich das nicht, Langeweile habe ich nämlich nicht, ganz im Gegenteil. Altöl wird geprüft, Öl welches aufbereitet werden kann, wird aufbereitet und kommt als Kostengünstiges Öl wieder in den umlauf, z.B. für Stationär-Motoren. Öl welches nicht mehr auf zubereiten ist, wird dagegen verbrannt (z.B.Schiff, Müllverbrennung). Schiffe z.B. fahren entweder mit Schweröl oder eben mit Altöl, was davon bei der Verbrennung "sauberer" ist, denke ich kannst Du dir ausmalen. Ein Öl welches dünnflüssiger(neuer) ist, führt außerdem noch zu geringerer Reibung und damit zu weniger Kraftstoffverbrauch. Also so einfach ist das Thema nicht und abschließend nochmal, ja ich mach mir Gedanken darüber.
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 05 Mär 2017 09:44 #18

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Moin, mir hat der Citronenmeister mal gesagt,er würde das Öl nach 20000 wechseln und nicht nach 40000,wie vorgeschrieben.
Da ich das selber mache ist das kein Problem.
Habe in den letzten 2 J. nur 18000 KM gefahren. Der Ölwechsel erfolgt dann alle 2 J.
Nach 1 J. und 8000 KM würde ich nicht das Öl wechseln, es sind moderne Hochleistungsöle eingefüllt,die vertragen einiges,auch ein Wechsel nach 1000,2000 Km ist unnütz.
Außerdem gibt es bessere Öle als das werksetig vorgeschriebene,damit kann der Verschleiss noch einmal verringert werden.
Grüße Runner


1983 VW Bulli T2 50 PS Selbstausbau mit Hochdach
1999 Detleffs A560 75PS
2002 Mazda E2200 Selbstausbau mit Hochdach 63PS
Pössl 2WIN 2,2L 120PS Erstzulassung Jan. 2009 ,verkauft März 2017.
Roadcar R600 am 18.12.17 angekommen,Zulassung 3.1.18
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 05 Mär 2017 10:48 #19

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woupi schrieb: Jeder der den Ölwechsel bezahlen muss und sein Fahrzeug nicht bis zum Ende fahren will, kann sein Wechselintervall so gestallten wie angegeben, also max. 48tkm bzw. 2 Jahre.

Für jeden der sein Fahrzeug lange, ich meine z.B. 20 Jahre, fahren möchte ...... würde ich einmal im Jahr max. 15tkm empfehlen.

mfg


Keine Angst, du wirst nicht gesteinigt.

Hast du dir die mal die Mühe gemacht, dein 15.000 km altes Öl mal testen zu lassen?
Ich gehe davon aus, dass du als Fachmann ein Öl gewählt hast, das mindestens im Mittelfeld der Ölqualitäten liegt.

Meine Fahrzeuge mit Wechselintervallen des Herstellers verkaufe ich normalerweise bei 250.000 - 350.000 km mit einem Ölverbrauch von ca. 0,1 ltr/1000km - also in einem motorisch guten Zustand.

Vor 3 Jahren habe ich Motorenöl analysieren lassen. Nicht aus dem Bereich PKW sondern aus dem Bereich Motorrad. Dort gibt es deutlich erschwerte Bedingungen für das Öl. Durch die integrierte Getriebeschmierung muss das Motoröl besonders hohe Scherkräfte aushalten können. Das ganze bei Motordrehzahlen von über 12.000 RPM. Das analysierte Öl war ein Markenschmierstoff vollsynthetisch. Die Analyse deckte lediglich einen Viskositätsabfall von ehemals 10W40 auf ca. 8W33 auf. Das Ganze nach einer Laufdauer von 12500km. Geschätzte Restlebensdauer weitere 10.000 km. (vorgeschriebenes Wechselintervall 12000km/jährlich)

Bei Dieseln mit DPF gibt es im Kurzstreckenbetrieb ein viel gefährlicheres Verhalten als das bisschen Kondenswasser. Aufgrund der kürzeren Einzelfahrten können die Regenerationszyklen des DPF nicht immer abgeschlossen werden. Aus der mit der Regeneration verbundenen erhöhten Einspritzmenge ergibt sich ein Dieseleintrag ins Motoröl. Deswegen ist es bei den heutigen Diesel viel wichtiger sich um den Ölstand zu kümmern. Ein sich erhöhender Ölstand, besonders im Kurzstreckenverkehr, ist untrügliches Kennzeichen eines notwendigen Ölwechsels, unabhängig von Laufstrecke und -dauer. Aber darauf hab ich hingewiesen.

Einen "ersten" Ölwechsel beim neuen Motor sollte man (wen man ihn denn machen will) nach ca. 1000 - 2000 km erledigen. (Bei meinen Motorrädern mach ich das nach ca. 150 km, aber die fahre ich auch nach anderen Zyklen ein - Power Break down).

Wer (wie bei Markuso der Fall) Motor und Schmierung offroad belastet und dabei regelmäßig auch höhere Öltemperaturen hat, sollte tatsächlich über einen vorgezogenen Ölwechsel nachdenken. Wenn hier jährlich unter diesen erschwerten Bedingungen runde 20000km gefahren werden, kann man auch jährlich wechseln. Das würde ich aber nicht VOR sondern NACH einer Saison machen, damit in der Ruhephase des Motors alle säurehaltigen Inhaltsstoffe ausgespült wurden. Damit würde ich das ausällen der Schwebeteilchen im Winter reduziert bzw. wegfallen.
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 05 Mär 2017 11:31 #20

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Sehr gut beschrieben und damit kommst Du ja mit mir überein. Wie Du allerdings auch gut ausgeführt hast, was allerdings immer noch nicht vollständig ist, es gibt noch mehr Faktoren, ist das Thema extrem Komplex und auch viel zu Tief für hier. Darum war das mit dem Kondenswasser auch nur ein Beispiel. Das mit dem Kondenswasser kann jeder leicht prüfen und kennen auch die meisten, darum habe ich das gewählt.
Um auf deine Frage zurück zukommen, ja ich habe das Öl auch schon mal analysieren lassen (haben wir im Studium selbst gemacht).
Und ja ich nehme Hochwertiges Öl aus Überzeugung nur Mobil1.
Weiter bin ich bis vorletztes Jahr auch immer Motorrad gefahren und es stimmt diese Motoren müssen ganz andere Strapazen aushalten, allerdings muss man Fairerweise dazu sagen, dass die wenigsten mit einem Motorrad Kurzstrecken fahren, in den meisten Fällen werden damit Touren als Hobby absolviert. Oder sie werden im Sport eingesetzt und da ist man bei Lebensdauern der Motoren bei der F1 max. 1000km. Aber das ist auch ein anderes Thema.
Einen ersten Ölwechsel halte ich übrigens auch für Sinnlos, da die Motoren heute im Werk "eingefahren" werden und die Toleranzen viel kleiner als früher sind.
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