Ich hatte letzte Woche einen "schönen" Regentag am Luganer See. Da hatte ich nochmals Glegenheit mich um die Belange des tollen Kühlschrankes zu kümmern.
Ich habe da nochmals die Zeiten überprüft. Es sind Durchschnittszahlen, da die Regelung auch etwas Eigenleben an den Tag legt.
Bei mir läuft er z.B. auf Stufe 1 zwischen ca 6 und 9 Grad.
Bei 21 Grad Innentemperatur des Wagens braucht der Kühlschrank zur Abkühlung von 9 auf 6 Grad jetzt 40 Minuten. Vor dem Umbau waren es 50 Minuten.
Damit betrachte ich die Aussage aus #142 als nicht zutreffend. Wenn die Abführung der Warmluft nach außen wirkungslos wäre dann könnte man keine kürzere Laufzeit des Kompressors verzeichnen. Neben dieser Tatsache und der einhergehenden Geräuschreduzierung war der Umbau wohl doch nicht nur psychologisch wertvoll.

Auch die Annahme, das der Kuhlschrank in einem Verhältnis zwischen Ein-und Ausschaltphase von 50:50 läuft ist ein Trugschluss. Dies tritt bestenfalls bei Temperaturen unter 20 Grad ein.
Bei mir läuft der Kompressor bei 21 Grad 40 Minuten und hat dann eine Ruhephase von 30 Minuten. Im Sommer hatte ich Laufzeiten von weit über einer Stunde bei Ruhephasen von ca. 15 Minuten. Dieses Zenario hatte ich vor dem Umbau nicht gemessen, aber da dürfte das Verhältnis noch schlechter gewesen sein.
Da man aber immer noch etwas verbessern kann, werde ich demnächst den Vorschlag aufgreifen die Zuluft von Fußbodennähe zu holen.
Allerdings ist hier die Aussage bezüglich der ausreichenden Luftmenge aus #172 auch nicht ganz richtig.
Bei mir sind Böden und die Körpusteile der Unterschrankes so gut an die Wandverkleidung der Karosserie angepasst, dass dadurch kaum ausreichend Luft strömen kann. Es ist sicherlich keine hermetische Abriegelung, aber da dürfte kaum genug Luft für den Kühlschrank durchkommen. Da müssen auf alle Fälle noch Öffnungen geschaffen werden. Wie es dann hinter dem Kühlschrank aussieht, werde ich dann sehen.
Über Erfolg oder Misserfolg werde ich später berichten. Das wird aber noch ein paar Tage dauern.
Gruß
Micha