Bei mir ging die ZZH nach einigen Jahren auch nicht mehr. Ich hatte sie dann ausgebaut und noch mal direkt an einer 12V-Batterie und mit Magnet getestet - ohne Erfolg. Vermutlich war es auch ein Wasserschaden - verschüttetes Wasser auf der Arbeitsfläche, welches hinten runter tropfte. Äußerlich war an der ZZH nichts zu erkennen, wo ggf. Wasser eingedrungen ist. Eine Neue war mir zu teuer. Jetzt verrichtet eine einfache Fangöse an gleicher Stelle ihren Dienst.
Der eigentliche Mehrwert der ZZH erschließt sich mir nicht. Auch mit ihr musste die Schiebetür mit Schwung geschlossen werden - okay mit etwas weniger Karacho. Aber die Geräuschkulisse beim Schließen hat schlafende Mitbewohner trotzdem geweckt (surrender Motor, Klacken des Schlosses).
Hier gehts andersherum.
Die Luftsäule im Kasten stellt beim Schließen einen großen Widerstand dar und die Tür muß dann schon mit einigem Schmackes zugeworfen werden. Der Türgummi erhöht den Widerstand beim Schließen zusätzlich. Es erschließt sich nicht, warum die Welt unterrichtet werden muß, daß man gerade im Begriff war/ist seine Schiebetür zu schließen. Nervig wird es dann, wenn man einen vergeßlichen Menschen neben sich stehen hat, der in 5 Minuten dreimal die Schiebetür aufmacht und wieder zuschmeißt. Selbst die Pössl-ZZH erledigt das deutlich geräuschärmer.
Interessant ist auch, daß jeder bei ZZH automatisch nur an dieses Pössl-Konstrukt denkt. Die ZZH von AST beispielsweise ist das deutlich bessere Produkt. Deren ZZH zieht die Tür per Drehbewegung in den originalen Fanghaken und ist danach entspannt. Das Pössl-Konstrukt dagegen zieht die Tür ran und verbleibt dann in diesem gespannten Zustand, bis die Schiebetür wieder geöffnet wird.