Segler44 schrieb: Ich möchte ein Fazit ziehen,
Ok, ich muss mich damit abfinden das in einem Womo/Kastenwagen der auch mal durchaus 80 tausend Euro kosten kann ein Lieferwagen steckt der durchaus Rost haben darf da es ja ein Handwerkerauto ist. Und wenn keiner Reklamiert wird es jedes Jahr noch ein wenig schlimmer da man die Teile noch billiger Herstellet um Gewinne zu erzielen. Wäre es ein PKW für 10 tausend Euro wäre der Aufschrei groß weil sich niemand damit abfinden würde und der Herrsteller dadurch unter Druck geraten würde.
Ich verstehe Deine Ironie darin durchaus, aber ich kann Dir aus Sicht eines Automobilzulieferers versichern, dass Deine Sicht von nicht mal 1% der Autokäufer geteilt wird. Reklamieren steht Dir frei, aber hast Du explizit rostfreie Teile im Motorraum bestellt?

Das z.B. die Hinterachsquerlenker an meinem Passat an den Presskanten schon nach einem Winter rostig waren ist nicht schön, aber jetzt nach 12 Jahren ist der Rost weiterhin nur oberflächlich. Wieso also 10ct pro Teil mehr ausgeben, wenn es auch ohne Rostschutz ein Autoleben (heute konstruiert auf 8 Jahre / 200tkm) hält?
"Qualität" wie z.B. Edelstahl-Kühlwasser-Scheibenwaschwasser-Wärmetauscher im seligen W124 gibts heute nicht mehr - würde auch kaum einer noch bezahlen. Und wegen den 0.1% Kunden, die das wünschen, lohnt keine Serienfertigung.
Viel kritischer als das bischen Rost an nicht außensichtigen Teilen sind da aus meiner Sicht die heutigen durch Komfortanspüche (schnelles Heizen/Kühlen) oder Umweltschutznormen (Kat-Aufwärmung) erzwungenen ungesunden Motorbetriebszustände im Kaltlauf. Aber die sieht kaum einer, und nur den Experten graust es dabei. .