Also jetzt geb´ ich auch noch meinen Senf dazu mit einer neuen Variante:
• Also einerseits bin ich ein Fan der elektrischen Trittstufe zumal auch unsere Kiste höher ist und besonders wenn wir auf Ausgleichskeilen stehen, ist oft sogar die Trittstufe noch zu hoch...
• Andererseits geht es ja um NACHRÜSTEN und das ist ganz was anderes, als wenn sie von Haus aus rein gebaut worden wäre, weil die Haltewinkel in ein fast leeres Fahrzeug geschweißt werden! Eine Freundin hat sich in einen älteren Kasten letztes Jahr eine Trittstufe vom Händler nachrüsten lassen und war damit gar nicht zufrieden: Da beim nachträglichen Einbau der Holzboden und Möbel schon fix und fertig im Kasten sind, ist es gar nicht so einfach einsprechende Halterungen, Träger und Winkel am Bodenblech zu verschweißen, ohne dass Isolierung oder Einrichtung brennt. Der Holzboden kann ja beispielsweise nicht entfernt werden. Aus dieser Not heraus hat der Händler nur sehr wenige Winkel angeschweißt, was dazu führte, dass die Trittstufe lange nicht so stabil war, wie eine original eingebaute Stufe und bei Belastung viel mehr nachgegeben hat, was die Freundin nach einer Knie OP gar nicht schick fand!
• Nach dieser Erfahrung und aus dieser Perspektive würde ich eine Trittstufe, so sehr ich unsere auch schätze, nur nachrüsten lassen, wenn der Händler sich bei Auftragserstellung schriftlich für deren Stabilität und einen anschließenden umfassenden Rostschutz verbürgt (da muss nicht nur was an die Unterseite des Bodenblechs, sondern auch auf dessen Oberseite, unter die Isolierung des Holzbodens gesprüht werden, sonst blüht bald ein Rostfraß, der es in sich hat.
• Wenn der Händler schon zugibt, dass Beide Seiten die Trittstufe übersehen haben, so würde ich den Händler mal auf Preisnachlass aufgrund Wertminderung infolge Fehlberatung ansprechen. Vielleicht wäre das die beste Lösung für alle Beteiligten und quasi eine Vorfinanzierung für künftig stehengelassene vergessene Trittstufen.