Da kommen bei mir sofort ganz schlechte Erinnerungen hoch…. mein schöner T4 Multivan
Nachts auf der AB, Aufprall aufs Heck bei 110 km/h mit drehen um die Achse, aber ohne noch größere Katastrophe. Ein Gutachter stellte den Restwert fest, ich wollte keine Reparatur, der Bus ging in den Besitz der gegnerischen Versicherung über, die überwies recht schnell einen Betrag ohne den Restwert und teilte mir mit, den würde ich von dem neuen Eigentümer bekommen. Kurze Nachfrage bei einer bekannten Rechtsanwältin: Ja, das können die so machen.
Kurze Zeit später die Mitteilung, der Bus sei in einer Händlerbörse angeboten worden, der Käufer aus München käme vorbei und würde den Wagen, der noch vor meiner Tür stand, abholen und den Differenzbetrag mitbringen.
Einen Tag später ein Anruf von einem Händler aus dem Rhein/Main Gebiet, er wolle seinen Multivan abholen. Wieder Rücksprache mit der Versicherung, ja, das könne sein, manchmal würden die Händler die Fahrzeuge sofort weiterverkaufen…..
Termin zur Abholung ausgemacht, kam ein Transporter mit Kennzeichen aus dem Sauerland, Anhänger mit Kennzeichen aus dem östlichen Ausland. Der Fahrer konnte kein Deutsch und ich seine Sprache auch nicht. Verständigung über sein Handy mit einer Person, die beide Sprachen konnte. Er holte dann Bargeld raus, eine Rolle, so dick wie eine große Konservendose und legte auf dem Tisch meines Multivans das Geld zurecht. Ich habe noch schnell Fotos gemacht und dann ab zur Kasse, der Geldautomat hatte alle Scheine geschluckt, mein Blutdruck ging langsam wieder auf normal.
Ein paar Tage später ein unfreundlicher Anruf von einem weiteren Aufkäufer, ich hätte die Einzelsitze hinten unterschlagen, die müsse ich sofort zu ihm bringen. Ich hatte nie hinten Sitze in dem Bus.
Ich hab aufgelegt, danach war Ruhe.
Gruß Jürgen