Mein Beitrag hatte eigentlich nur eins im Sinne: was wird da wo bei einem Kastenwagen gemessen?
Die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer solchen Dichtigkeitsprüfung muss jeder für sich selbst beantworten. Ich habe mich nun dafür entschieden.
Bei mir (um es nun klar zu stellen, obwohl es mit dem Thema nichts zu tun hat), handelt es sich um einen Knaus Aufbau. Und die Knaus-Tabbert-Gruppe (KT) bietet diese Garantie mit einer 10-Jahres-Laufzeit nun mal an.
Und es hat auch nichts mit der gesetzlichen Gewährleistung nach §§ 437 u. 438 BGB zu tun. Die ist nämlich nach § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB nach zwei Jahren weg.
Letztlich ist es das gleiche wie beim Auto: wenn es nicht "Scheckheft gepflegt" ist, tut man sich beim späteren Verkauf schwer. Die erste Frage beim Fahrzeugverkauf ist doch meist die Frage nach den regelmäßig durchgeführten Inspektionen und (beim WoMo / KaWa) den Dichtigkeitsprüfungen. Es geht dabei einfach auch um den Werterhalt.
Auch wenn nun der eine oder andere hier mangels besseren Wissens zu anderen Erkenntnissen kommt, so ist jedenfalls bei der KT-Gruppe diese Dichtigkeitsprüfung "vorgeschrieben".
Ich werde sie also mal durchführen lassen und dann berichte ich, was und wo dabei gemessen wurde.
Also bei Vantourer (auch Knaus Tabbert) ist das nicht vorgeschrieben. Es ist wie immer - kein Mensch kann dir da was vorschreiben- eine „wenn“ - „dann“ Option. WENN du eine Dichtigkeitsgarantie haben möchtest, DANN musst du die Prüfungen machen. Wenn es dir egal ist, dann nicht! Für den Wiederverkauf halte ich das für zweitrangig. Es ist ein einfaches Rechenexempel.
Die Bedingungen sind:
_einmal jährlich (Zeitspanne: Datum der Erstzulassung +/- ein Monat) zum Händler. Das Fahrzeug wird mit einer „Prüfflüssigkeit“ geduscht oder benetzt, dann wird gemessen. So die Auskunft, dabei war ich noch nie
_Dauer: knapp eine Stunde
_Kosten 12/2025 bei mir ca. 130,00.
_Nachweis über ein extra Garantie Heftchen, das abgestempelt wird
Gruß, Stefan