Moin aus dem hohen Norden,
vorab bin ich sehr begeistert von diesem Forum und dem damit verbundenem Wissensgewinn, bisher war ich passiver Mitleser.
Nun baue ich baue auf das Schwarmwissen, da ich langsam mit dem Latein am Ende bin
.
Kurz zu mir und der Herausforderung, ich fahre einen 23er Citroën Jumper mit 165PS und 35H Chassis, das Auto wurde als Neufahrzeug mit VB-Coilspring-Federn „light“ bei 1750kg gewogener Achslast an der Vorderachse und hinten 8Zoll Luftfederbälgen, gefahren mit 1bar von Linnepe bei 1700kg Achslast ausgerüstet, die ersten 10.000km war alles recht gut, relativ hart in der Federung, aber ist halt so beim Maxi, die Bereifung ist Michelin Cross Climate in 225/75 16 121 C, gefahren wird ein Reifendruck von VA 3,75 bar und hinten 4,0 bar, nach Michelin Reifendrucktabelle und Artus.
Nun aber stellt sich ein neues Problem da, das ganze Auto stuckert und zittert bei leichten „Anstößen“ des Fahrwerks, vor allem, wenn das Auto „warm“ ist, je länger ich fahre, umso schlimmer wird das gerappel, das Armaturenbrett zittert und wackelt, als wolle es gleich zerlegen, macht so gar keinen Spaß mehr.
Auf einer total glatten Autobahn (neuer Asphalt) läuft der Kasten ruhig bis die ersten Flickstelle kommt, auf Betonautobahnen mit Fugen zerlegt es alles.
Die Räder sind neu gewuchtet, Auto vermessen, die Achsen wurden kontrolliert, nichts auffälliges festgestellt.
Nun geht der Verdacht dahin, dass die Stoßdämpfer durch den verschobenen Arbeitsbereich nicht in der Lage sind, entsprechend zu dämpfen, kann ich als Laie nicht beurteilen.
Der Wechsel auf neue Dämpfer ist nicht ganz günstig, empfohlen wurden Koni FSD, Bilstein b6 Camper advance oder Marquart, die Umbaukosten mit Material betragen immer um 1600 bis 1800€ 🤔🙈, Citoen schließt jegliche Garantie wegen der anderen Federn aus.
Gibt es hier Erfahrungen dazu, welches der Dämpfersysteme einen Komfortgewinn und wieder Ruhe ins Auto bringen? Oder vielleicht ganz andere Ideen oder Herangehensideen?
Ich freue mich über Ideen,
viele Grüße und vielen Dank
Len