Diverse Dinge haben sich mittlerweile im Alltagsgebrauch als Praktisch, aber auch als unpassend erwiesen.
Besonders praktisch ist die ausklappbare Tischverlängerung. Wenn man gerne kocht, eine perfekte Erweiterung des Arbeitsbereichs. In Kombination mit der Arbeitsplattenverlängerung eine geniale Gesamtfläche.
Ebenfalls super sind die beiden USB-Ladesteckdosen über der Sitzbank. Dort können die Handys und Pads immer schön geladen werden.
Als besonders praktisch hat sich für uns der große Stauraum unter der Sitzbank erwiesen. Hier lagern Getränke, Lebensmittel und diverse Bedarfe zur Befriedigung kulinarischer Genüsse.
Der Ablass des Abwassertanks liegt sicherlich nicht super günstig und bedarf immer eines kleines Kniefalls beim Öffnen, aber er funktioniert eigentlich tadellos.
Das gilt im Grunde genommen auch für den Ablass des Frischwassers, nur das dieser kaum zu erreichen ist. Zunächst muss man mit nacktem Arm (vorher möglichst desinfiziert) durchs Wasser greifen und bis auf Grund des Tanks greifen. Mit allerletztem Zentimeter und langem Finger erreiche ich knapp den Knebel, um den Hebel nach oben zu ziehen (und ich habe wirklich lange Arme). Der Knebel funktioniert zwar gut, aber die Erreichbarkeit ist ne glatte 6.
Hier sollte man sich seitens Clever mal ernste Gedanken machen.
Über die Qualität des Kühlschranks hatte ich bereits berichtet. Auffällig im Hochsommer in Kroatien war, dass er bei der sehr starken Hitze von 38°C in der prallen Sonne stehend durchaus auch mal 2 Stufen höhe gedreht werden musste, um die gewünschten 4° im unteren Fach zu erreichen. Aber geschafft hat er es. Mit den Geräuschen des Kühlschranks und der Heizung haben wir keine Probleme. Im Gegenteil. Wir mögen es, wirkt es doch heimelig auf uns.
Die Antriebseinheit funktioniert tadellos und mängelfrei. Er springt stets und prompt an und läuft dann außergewöhnlich ruhig vor sich hin.
Meines Erachtens ist dies darauf zurückzuführen, dass ich, soweit es möglich ist, Aral Ultimate tanke.
Den ersten Ölwechsel habe ich, gemäß Meldung der Anzeige, bei 20.000km gemacht, den nun zweiten Wechsel werde ich nach weiteren 25.000km durchführen lassen, also bei Erreichen der 45000 km, vermutlich zusammen mit der ersten Inspektion.
Der Ø-Verbrauch über alles liegt bei 8,7 l / 100 km. Dies habe ich auch gegengeprüft und es stimmt.
Im gepflegten und ruhigen Landstraßentempi verbracht er so um die 8,3 l, fährt man etwas beherzter, so werden die 9,0 l erreicht, auf der Autobahn sind es grundsätzlich eher 9,5 l , bei zügiger Fahrt (öfter um die 130 km/h) auch gerne knapp über 10 l.
Stets jedoch ohne Anhänger und mit einem ca. Gesamtgewicht von 3200 – 3300 kg.
Die Bremsleistung hat sich bisher als völlig ausreichend erwiesen. Ein Bremsfading oder nachlassende Wirkung habe ich bisher noch bei keiner Situation gemerkt. Der Restbelag vorne liegt derzeit nach knapp 41 tkm bei ca. 30 %. Es wird also bald Zeit zu wechseln.
Mängel : Es war im strengen Winter mal die Bremsverschleißkontrollleuchte an.
Dies hatte unsere ortsansässige Citroen-Werkstatt dann mal geprüft und als Schmutz durch Schneematsch gedeutet. Seitdem ist‘s nie wieder aufgetreten.
Die vom Händler nachträglich eingebaute RFK wurde von mir beanstandet wegen milchigem Bild. Diese wurde anstandslos erneuert.
Rundherum kann ich nichts Negatives über das Auto sagen. Wirklich nichts. Er fährt, und fährt.
Ohne Mucken, ohne Macken.
An die Besonderheiten eines Kastens gilt es sich anfänglich zu gewöhnen. Die Kupplung ganz zu treten, oder auch die Kurvenenge nicht zu unterschätzen (unser PKW fährt sich im Vergleich dazu wie ein Go-Kart), die Gänge nicht so durchzuziehen wie beim PKW, an das alles gewöhnt man sich schnell.
Alles in allem ist der Clever Celebration immer noch eine wirkliche Empfehlung wert.
Für den Endpreis von 43 tsd. Euronen incl. Markise, incl. SAT-TV, Navi-RFK und bei bekannter Komplettaustattung gibt es wirklich nichts zu meckern.
Alles andere ist zum Auto gesagt, zum Motor sowieso. Auch hier habe ich nichts zu meckern oder zu beanstanden. Ja, er ist kein Drehmomentwunder. Muss er aber auch nicht sein für mich. Die nackte Leistung, die er auf die Straße bringt, genügt, um immer zügig voran zu kommen. Mittlere Drehzahlen ohne Volllast mag er am liebsten.
Tja, das war es auch schon.
Es geht für uns weiter mit diversen kleineren Wochenendtrips. So wird es zum Weinfest gehen, vermutlich nochmal zur Mosel, und auf jeden Fall, vielleicht schon im Oktober, nochmal zur Ostsee in die Kieler Förde, die wir ja so lieben.
Aber die wirklich große Tour ist dann geplant im Frühsommer nächsten Jahres. Hier wird es dann entweder nach Schweden-Norwegen gehen, oder alternativ gibt’s eine Tour Richtung Schottland durchs GB (incl. Wales & Lake District) . Vielleicht aber auch die Ostseeküste entlang bis zum Ende der Welt. Auch steht eine große Österreich-Rundfahrt noch auf dem Programm, denn dieses Land liegt uns ganz besonders am Herzen.
Ihr seht, es bleibt spannend und die nächsten Jahre sind schon verplant.
Was zuerst kommt, entscheidet das Wetter und ansonsten immer der Nase nach.
Vielleicht gibt’s nochmal Neuigkeiten bei 60.000 km. Mal sehen. Vermutlich wird sich bis auf die Verdoppelung der Anzahl unserer Übernachtungen nichts Wesentliches geändert haben.
Beste Grüße an alle,
Tommel