Der Motor ist das Eine, der Fahrstil das Andere. Selbst bei optimalen Bedingungen gibt der Motor (+Getriebe, Aerodynamik und Gewicht) vor, wie viel mindestens verbraucht wird. Den Rest macht dann der Fahrer.
Ich sehe also einen Motor, der sehr weit in der Entwicklung fortgeschritten ist und der sehr effizient sein kann. Ich sehe aber auch die Gefahr, dass es dem Motor womöglich nicht gut tut, wenn man es mit der Sparsamkeit übertreibt.
Wer es genauer wissen will, kann es
hier nachlesen
(am besten die ersten Seiten, dann von hinten nach vorne)
Oder kurz: Das Problem moderner Dieselmotoren: sie werden nicht /seltener richtig warm und müssen viel Dreck schlucken.
Ich komme bei meinen ersten 5.000 km Richtung Pyrenäen und Atlantik auf gemessene 9,5 Liter (bei 54 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und vorausschauender Fahrweise, im Cockpit stehen 10,8 Liter). Bisher sind ca. 10 % der Strecke auf BAB (ca. Richtgeschwindigkeit), der Rest immer streng nach den örtlichen Regeln und zu 100 % ohne Maut. Adblue schätze ich bei 1,9 l/1000 km. Der Normal-Modus fühlt sich für mich oft zu untertourig an und ich denke, er ist es auch. Der PWR-Modus ist dagegen ziemlich gut und erst auf passähnlichen Straßen ziehe ich manuelle Schaltung vor (um besser aus der Kurve zu kommen und die Bremsen zu entlasten - der Überdrehschutz sorgt übrigens bei der Automatik, dass 4.000 U/min nie erreicht werden und schaltet frühzeitig hoch). Ich denke, wenn ich Richtung Nordcap gefahren wäre, dann könnte eine 8 vor dem Komma stehen.