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Gas raus, Induktion rein. 26 Aug 2024 12:02 #21

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Macht es wirklich einen großen Unterschied, ob das Wasser in einer Kaffee-/Tee-Tasse (typisch 333 Milliliter) statt 6sec in 12sec kocht?
Wenn du nur Heiße-Tasse-Suppen auf deiner Speisekarte hast, nicht.

Kochen braucht neben einer gewissen Menge an Energie auch eine mindestens zu erreichende Temperatur. Die ist abhängig vom Luftdruck und dem Verhältnis zugeführter zu abgegebener Energie pro Zeiteinheit des Systems Energiequelle/Kochtopf.
Die physikalischen Bedingungen stehen ausserfrage, erklären aber nicht, weshalb Induktion in Europa größtenteils nur mit 1500W aufwärts vertrieben wird.
Celebration600 MJ'21 Jumper 06-11/2020;140PS;Light;Golden-White-Met;SlideMove DS-250
SPH-DA230DAB+RF-Camera;44L-Weber-Gastank+CS;Forster-280X;HeoSafe;CS-ZLF+VA
Thitronik-SafeLock+ProFinder+Gas;Shunt500+MPPT-100/20+IP22+2x200-HV;Markise;Biotoi
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Gas raus, Induktion rein. 26 Aug 2024 12:55 #22

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Ich liebe Solarenergie! Habe 2 Fotovoltaikanlagen, ein Balkonkraftwerk und die Solartasche immer im Campster.
Aber zum kochen ist Gas eindeutig wesentlich besser geeignet!

Dem kann ich nur zustimmen! Einen Campster kann man zusätzlich mit etwas PV pimpen, aber meiner Einschätzung nach bringt das nicht allzu viel. Wir brauchen z.B. Strom nur für die Kompressor-Kühlbox und in ganz geringem Umfang für Beleuchtung. Dann noch Handy laden und ab und zu mal ein Notebook. Warum sollte ich deshalb das ganze Bohei veranstalten, wo es doch schöne Powerboxen und Solartaschen gibt? Damit bin ich relativ lange ziemlich autark.
Eine feste PV auf dem Dach hat den Nachteil, daß man meistens gar nicht in optimaler Ausrichtung stehen kann oder will. Gerade das schräge Aufstelldach kann dafür sorgen, daß man im ungünstigen Fall das Panel im Schatten hat. Und wenn es heiß ist, stehe ich doch lieber unter Bäumen als in der prallen Sonne. Sprich: die theoretisch erreichbare Ausbeute ist de facto oft nicht realisierbar. Da schraube ich lieber an meinem Strombedarf, anstatt von 2000 W zu träumen.
Eine Induktionskochplatte, zumal wenn fest verbaut, ist bei völliger Abwesenheit von Gas eine Schnapsidee gewisser Ausbauer. Damit ist halt viel Geld für wenig Gegenleistung verdient.
Ihr Gebrauch setzt zudem voraus, daß das Kochgeschirr geeignet und damit schwer ist. Haben hier nicht schon einige über Schocks auf der Waage geschrieben? Und wer trägt den Krempel zum Abwasch? Abgesehen davon daß die olle Bialetti neu angeschafft werden muß?
An einem kühlen Morgen ist der heimelig zischende und durchaus Wärme verströmende Gasherd bei Cafékochen nicht zu missen. Und wenn das Wetter schön ist, koche ich eh lieber draußen. Dazu benötigt man auch keine fest verbaute Induktionsplatte, ein mobiler kleiner Zusatz-Gaskocher mit 450g-Schraubkartusche tut wochenlang seinen Dienst.

Hier übrigens noch ein analoges Thema: poesslforum.de/forum/campstervanster/238...uechenblock-campster
Campster weiß, Bj Ende 2017, Auslieferung 03/2018; 150 PS, Blackroof seit 04/2021,
Verbrauch anfangs 7,3 l/100 km, seit 2023 zwischen 6,8 und 7 l/100 km.
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Letzte Änderung: von Campstergurus.

Gas raus, Induktion rein. 26 Aug 2024 13:23 #23

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Hallo Bernadette!

Wenn diese Priorität > Induktion für den eigenen Seelenfrieden im Vordergrund steht... mit finanziellem Aufwand und allem `Drumherum bestimmt irgendwie machbar. Der Björn ist ja auch schon länger im eigenen Rennstall. Da weißt Du schon wieweit Du ihn volladen kannst und willst und was Du Dir an Folgeaufwand zumuten magst.
Persönlich bin ich da bei KAJAKSTER und Campstergurus. Wenn ich luxuriöser kochen würden wollte, dann würd´ ich lieber an der Gasherdoptimierung arbeiten - besseres Handling, hinausdrehbarer Küchenblock mit entsprechendem Windschutz... Auf Gas kochen ist eigentlich echt luxuriös! Übrigens bin ich positiv überrascht wie lange so ´ne 2,8 kg Flasche bei mir hält, daher mach ich mir vorerst keine Gedanken über die Preissteigerung. Back to the roots > campen als "lagern auf dem Felde" und die Freude an der Einfachheit des Lebens... zumindest müssen wir nicht vor jedem Kaffee Holz sammeln und trocknen. Ein bischen Luxus tut nicht weh :) . Warum willst Du eigentlich lieber die Induktion > ach ja gasunabhängiger sein... weil?

Schöner Gruß!
Campstera ;)
Campster stahlgrau 2020,
ehem. CB 750 Fahrerin + Schrauberlehrling, ehem. T3 vom Schrott gerettet und reanimiert

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Gas raus, Induktion rein. 26 Aug 2024 18:19 #24

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Nur mal zur Einordnung:
Eine kleine 5 kG Propangasflasche kann 64 kWh Energie liefern. Ein 12V Akku müsste für die gleiche Menge eine nutzbare Kapazität von über 5000 Ah haben!
Klar hinkt der Vergleich weil ich die Gasflasche nicht per LiMa oder Landstron "nachladen" kann. Trotzdem erkannt man daran wo die Probleme liegen.
Eine 190g Gaskartusche entspricht etwa einer 200 Ah Lithiumbatterie, dabei sind die entstehenden Verluste in Wechselrichter und Induktionsplatte aber noch nicht berücksichtigt. Außerdem brauchen viele von uns den Strom auch noch für andere Dinge wie Licht und Kühlschrank etc.

Dabei übersiehst Du, dass der Wirkungsgrad einer Gaskochstelle in etwa 40-45% beträgt und einer Induktionskochstelle 85-90%. Dass die Batterie nachgeladen werden kann und am besten noch mit Solarstrom, hast Du ja selbst erkannt.
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Letzte Änderung: von SergeantPepper.

Gas raus, Induktion rein. 26 Aug 2024 20:24 #25

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Aber Du übersiehst, dass ein simpler Gaskocher low tech gegenüber Solar mit Wechselrichter und Speicher ist. Preiswert, schlechtwetter- und wintertauglich.
Das möchte ich nicht missen. Mein Morgencafé ist mir heilig und daß ich den mit einem minimalen Aufwand am Equipment kochen kann, ist mir außerordentlich viel wert.
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Gas raus, Induktion rein. 26 Aug 2024 20:41 #26

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Keine Frage. Mir ging es nur um Energievergleich. Im Kostenvergleich kann ein Induktionsherd nicht gewinnen, aber es geht beim Camping nicht immer ums Geld.
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Letzte Änderung: von steve0564. Grund: unnötiges Vollzitat entfernt!

Gas raus, Induktion rein. 26 Aug 2024 20:59 #27

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Mir geht's gar nicht mal um einen Kostenvergleich.
Jede Technik, die basic genug ist, mit wenigen störanfälligen Komponenten meine Bedürfnisse zu befriedigt, ist mir lieber als ausgeknautschte Hightech-Lösungen.
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Gas raus, Induktion rein. 27 Aug 2024 07:33 #28

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Dabei übersiehst Du, dass der Wirkungsgrad einer Gaskochstelle in etwa 40-45% beträgt und einer Induktionskochstelle 85-90%. Dass die Batterie nachgeladen werden kann und am besten noch mit Solarstrom, hast Du ja selbst erkannt.

Wenn du genau vergleichen möchtest musst du auch den Wirkungsgrad vom Wechselrichter und vor allem die Lade- / Entladeverluste vom Akku berücksichtigen. Bei festen PV-Modulen kommt auch noch ein erhöhter Luftwiderstand beim Fahren dazu. Wenn du per Landstrom nachladen musst nimmt sich das Ladegerät schnell auch nochmal 20% (selbst nachgemessen an einem Victron). Da ist dann in Summe der Unterschied nicht mehr so groß.
Ich vermute wenn man ausgiebig kocht muss man bei der Induktionslösung beim autarken stehen ständig im Energienotstand leben. Man ist ja auch nicht nur im Süden und nicht nur im Hochsommer unterwegs.

Klar kann man auch beim fahren nachladen, bei einem Standardbooster mit 20 A muss man dann um einen Liter Kaffewasser zum kochen zu bringen eine Stunde fahren (180 Wh / 12V / 0.85 = 18 Ah) .
Ex T5 seit 09/22 Pössl Summit 540 Shine 165 PS in Grundausstattung zum selbsterweitern
Bereits erledigt: 200 Ah Saftkiste, AHK, Kennwood 8019 mit Rückfahrkamera, Borbet Alus 16", Unterboden- und Hohlraumschutz, platzsparender Heckauszug, SMV Z6 Zusatzluftfeder, GOK SafeDrive
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Gas raus, Induktion rein. 27 Aug 2024 07:50 #29

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Klar kann man auch beim fahren nachladen, bei einem Standardbooster mit 20 A muss man dann um einen Liter Kaffewasser zum kochen zu bringen eine Stunde fahren (180 Wh / 12V / 0.85 = 18 Ah) .
Da ist die Fahrt zum nächsten Coffee to go meist schneller und ggf. günstiger.
Grüße Reno

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Gas raus, Induktion rein. 27 Aug 2024 17:23 #30

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probiere es aus ... viel Erfahrung von Campster Fahrern wirst du hier wohl nicht bekommen. Ich kann dir da den Rene Kreher auf Youtube mal empfehlen. Der hat in seinen Mini Camper (Dacia Stepway) eine 200Ah Lifepo und Induktion verbaut ... dazu noch Solar auf dem Dach. Wenn ich mich entsinne ist der damit gut klar gekommen, war aber auch immer in Bewegung. Ich stehe gerne auch mal autark drei vier Tage irgendwo in der Gegend rum. Ohne Sonne wäre die 100Ah bei mir ratz fatz leer (zwei Kühlboxen, Handy, Tablett) ... da bin ich froh wenn ich morgens meinen heißen Kaffee vom Gasherd habe :P
Campster EZ 01.02.2019 (150 PS Euro6d-temp, weiß, Auflastung, Webasto, Kühlbox, Sicherheitspaket 5, Xenon)
Siehe auch Walter White is on the road

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Letzte Änderung: von PaddyHH.
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