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(Minimal)ausstattung Landstrom 30 Jul 2018 07:08 #11

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Ja, du kannst einen Schukostecker um 180° drehen und auch so einstecken. Bei Schuko weißt du nie, wo N und L ist.
Das ist der Vorteil bei CEE oder auch z.B. schweizer Steckern. Da ist festgelegt, wo die Phase ist.
Der Vorteil relativiert sich, da alle Schukogeräte so ausgelegt sein müssen, dass es ihnen egal ist.
1991 Fiat 238E
1991-1997 Toyota Hiace
1997-2003 Knaus SportiVan (Fiat Scudo)
2003-2017 Burow Alibi (Peugeot Expert)
Seit 2018 Campster
1,6l Blue HDI S&S 115PS = 85kW

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(Minimal)ausstattung Landstrom 30 Jul 2018 07:37 #12

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bei 230 V ist es eh egal, ich weis ja auch nicht wie die an der 230 Schukosteckdose Nulleiter und Phase angeschlossen sind

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(Minimal)ausstattung Landstrom 30 Jul 2018 07:52 #13

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Wenn am anderen Ende der Leitung z.b. eine Lampe hängt mit einem Ein/Aus-Schalter dazwischen, ergit sich schon ein Unterschied. Je nachdem wie rum man den Stecker einsteckt, liegt an der Fassung bei AUS-Stellung eben doch Saft an, oder eben nicht.
Wir haben bei uns zu Hause (mehrere) Staubsauger vom großen V. Je nach Einsteckrichtung "brummen" die leise und es liegt eine Kriechspannung am Saugrohr an, oder eben nicht. Da passiert zwar nix, wenn man die anfasst (außer das es kribbelt), aber es ist eben doch ein Unterschied feststellbar.

Ansonsten gleube ich ja, dass es eher am Wechselstrom liegt, und weniger an der Voltzahl ;)
Gruß, Michael ............................Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Letzte Änderung: von midiba65.

(Minimal)ausstattung Landstrom 30 Jul 2018 08:55 #14

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Hallo,
wäre grundsätzlich sicher sinnvoll, wenn auch zu Hause die Phase definiert und Stecker verpolsicher ausgeführt wären. Bei Steckdosenleisten mit Schaltern gibts auch 2-polig schaltende.
Für den Camper wird man aber nicht um einen Schutzkontakt-Adapter rumkommen, auch wenn es nicht der Norm entspricht, haben etliche Plätze noch solche Anschlüsse. Ebenso werden die wenigsten zu Hause eine blaue CEE Dose haben. Ich würde es auch nicht als "verboten" bezeichnen, sondern nur "nicht normgerecht".
Grüße aus der Südpfalz .... Jürgen

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(Minimal)ausstattung Landstrom 30 Jul 2018 11:09 #15

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Mein Adapterkabel habe ich durchgemessen und den Pol mit der Phase markiert.
Und um die Phase an der Steckdose zu finden reicht der berühmte Schraubendreher.

Aber es darf sich gerne jeder umbringen, wie er mag.
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(Minimal)ausstattung Landstrom 30 Jul 2018 23:42 #16

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Hallo zusammen,

bevor ihr mich für lebensüberdrüssig haltet, schreibe ich nun doch noch etwas zu diesem Thema.

Zunächst einmal ist die Anwendung von Normen grundsätzlich freiwillig, sie sind nicht bindend, das unterscheidet Normen von Gesetzen. Oder wie es der BGH so schön formuliert: "DIN-Normen sind keine Rechtsnormen, sondern private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter". Bindend werden Normen immer dann, wenn Gesetze oder Rechtsvorschriften darauf verweisen. Also kann von "verboten" nicht die Rede sein :P

Ich gehe davon aus, dass auf die DIN VDE 0100-708 Bezug genommen wird. Danach wäre selbst "aushilfsweise" kein Adapter mit Schutzkontaktsteckvorrichtung erlaubt ;) Der Grund dafür ist, wie schon richtig gesagt wurde der nicht gegebene Verpolungsschutz. Bei der Verwendung eines solchen Adapters mache ich mir aber insofern keine Sorgen, da das Fahrzeug mit einem 2-poligen Leitungsschutzschalter und vorgeschaltetem RCD ausgestattet ist. Im Fehlerfall wird das Fahrzeug somit allpolig vom Netz getrennt. Auch gehe ich davon aus, dass die wenigsten Zuhause bei Verwendung der externen 230 V Versorgung eine normgerechte CEE Wandsteckdose ihr Eigen nennen :lol:

Die von mir verwendete Steckvorrichtung powerCON TRUE1 selbst entspricht keiner Norm, ist aber sehr wohl entsprechend VDE geprüft und zertifiziert. Das System ist für 230 V / 16 A ausgelegt, verpolungssicher, verriegelbar und im gesteckten Zustand Staub- und wasserdicht gemäß Schutzklasse IP65.

Das Thema Leitungslänge wurde im Forum ja schon des öfteren diskutiert, dennoch möchte ich kurz darauf eingehen.
Die besagte Norm legt bei einem Bemessunungsstrom von 16 A und einem Mindestquerschnitt von 2,5 mm² Cu eine max. Länge von 25 m fest. Die Toleranz beträgt 2 m, somit sind insgesamt 27 m noch normgerecht. Formeln möchte ich euch an dieser Stelle ersparen, aber wie kommt eben dieser Wert zustande? Zur genauen Berechnung des Spannungsfalls ist die Leitfähigkeit bei der anzunehmenden Betriebstemperatur der Leitung zu verwenden. Zur überschlägigen Berechnung wird oft mit 20 °C gerechnet, daher die allseits aus Tabellen bekannte Angabe von max. 30 m bei 2,5 mm² Cu. Die o.g. Norm geht von einer Betriebstemperatur von 50 °C aus wodurch sich die max. Länge auf 27 m reduziert. Macht ja auch Sinn, schließlich liegt unsere Anschlussleitung nicht nur im Schnee oder Schatten, sondern auch mal in der prallen Sonne. Bei Verwendung meiner 25 m Verlängerungsleitung inkl. Adapterstücke bewege ich mich bezüglich der Länge also noch innerhalb der Norm :)

Was aber wenn es doch mal länger sein muss? Auf Landstrom verzichten? Wohl kaum..
Die Norm geht ja von einem Bemessungsstrom vom 16 A aus und genau hier ist der Ansatz zu sehen. In meinem Fahrzeug ist ein Leitungsschutzschalter mit einem Nennstrom von 10 A verbaut, folglich kann auch auf Dauer nicht mehr Strom fließen. Unter der Annahme einer "normgerechten Betriebstemperatur" von 50 °C und einem Bemessungsstrom von 10 A ergibt sich bei einem Mindestquerschnitt von 2,5 mm² Cu eine max. Leitungslänge vom 43 m. Meine Kombination von 25 m + 15 m inkl. Adapterstücke ist also vollkommen in Ordnung, denn auch eine von der DIN abweichende Ausführung kann fehlerlos sein B)

Lange Rede kurzer Sinn, ich schätze meine Lösung durchaus als sicher ein. Und wenn sich alle Camping- und Stellplatzbetreiber an die Norm halten, dann werde ich meine zusätzlichen 15 m wohl hoffentlich nie einsetzen müssen :lol:

Grüße Kai
Pössl 2 Win Plus Heavy | Eisen Grau metallic | Citroën Jumper BlueHDI 163 PS | Thule Omnistor 6200 | 2. Aufbaubatterie | Truma Duo Control CS | Truma CP Plus | geplant: Fiedler Heckträger / Triumph Street Triple RS, bereits vorhanden ;-) | SOG | Rückfahrkamera | RainTec
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Letzte Änderung: von KaiL.

(Minimal)ausstattung Landstrom 31 Jul 2018 06:28 #17

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Dazu kommt das die CPs meist mit 2 oder 6A abgesichert sind...
Campster bestellt Nov 2016,geliefert 6.4.2018
Rich Oak-Braun Metallic; 150PS, 7(8)Sitze, Polsterung mit Campster-Logo, Auflastung 3,1T, AHK abnehmbar, Webasto Air top, Sicherheitspaket 5, Head Up Display, Drive Assist, anklappbare Spiegel, Kühlschrank, SH, TopRail, LIONTHRON 150Ah LiFePo4

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(Minimal)ausstattung Landstrom 31 Jul 2018 08:51 #18

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Jede Kupplung ist eine Schwachstelle, Fehlerquelle.
Also will ich mit so wenig Kupplungen wie möglich auskommen.
CEE -CEE langt in 90% aller Fälle.
Ab und an brauche ich Schuko auf CEE
Mehr habe ich auch nicht bei.
Zur Not gehts auch 2 Tage ohne Landstrom.
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(Minimal)ausstattung Landstrom 22 Aug 2018 13:21 #19

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Meine ersten Erfahrungen als Eröffner dieses Fadens ;-) :
Abgesehen von allen technischen Spezifikationen kann es durchaus vorkommen, dass man an einem Stellplatz 2 Adapter braucht, so geschehen jüngst in der Provence:
Da mein CEE-CEE-Kabel zu kurz war, musste ich aus der Säule via CEE-Schuko-Adapter an die Schuko-Kabeltrommel und am anderen Ende andersrum ins Auto.

Die Säulen eines anderen Platzes führten statt CEE (blau) den französischen Schuko-Standard (Typ E) mit dem »Nullleiterdorn«, den man z.B. auch in Tschechien verwendet. Alle modernen in Deutschland verkauften Stecker/Kupplungen haben das aber integriert, so auch meine Kabeltrommel.
Campster Automatik (EAT6, EZ: Mai 2018) | weiß | 7-Sitzer (3t) | Schiebetüren man. | Standheizung | Parkhilfe hinten akk. | Lichtpaket | AHK abn. | DAB | nix Navi, nix Headup, nix Kamera, nix Kühlschrank | 91.000 km || ext.: Mobicool MCF40

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(Minimal)ausstattung Landstrom 01 Jul 2022 22:28 #20

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Was ist denn eine Locherdung? Haben das die normalen Outdoorkabel mit Schuko oder ist das was Spezielleres?

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