Bad:
Die Ablage unter dem Spiegel haben wir immer „gesteckt“ voll, also Duschzeug etc., sodass kein Bewegungsspielraum existiert. Gelände sind wir nicht gefahren, aber Dank Schottland und Norwegen reichlich Steigung und Gefälle – blieb alles immer brav, wo es ist.
Die Ablage oben fülle ich mit kleinen, niedrigen Sachen (Gesichtscreme, Nagelknipser, Zahnbürsten) und stelle einfach ein langes Lineal (30 cm, durchsichtig) davor. Das wird von dem Kram quasi wie eine Wand am Gitter gehalten, sodass nichts durchflutschen kann.
Küche:
Obst und Gemüse legen wir in einen Topf im Unterschrank, sodass es keinen Bewegungsspielraum hat. Äpfel nach unten, Tomaten obendrauf. Für ganz Empfindliches, wie eine Avocado, ein sauberes Küchenhandtuch rein. Geschirrtuch hängt am Magnethaken (im Stand) oder an der Lampe über der Sitzgruppe (Fahrt).
Heck:
Vorn zum Gang eine flache, grüne Pflanzschale, die ist genau so groß, dass sie an beiden Seiten festklemmt. Darin sind Kabel, Frischwasserschlauch und so weiter, an die wir mittels Durchgreifen rasch drankommen, wobei auch nur das untere Brett drin ist, das obere haben wir rausgenommen. Das sind alles flache Sachen, die gehen nicht fliegen. Dahinter große Ikea-Plastikboxen mit nicht sehr schweren Sachen drin (Brettspiele, Outdoorzeug), bis kurz vor die Hecktür, sodass sie nur wenig Bewegungsspielraum haben. An die Seite kann man noch ein Sixpack o. Ä. klemmen. Obendrauf Korb mit schmutziger Wäsche – schlimmstenfalls fällt der um, aber da passiert ja nichts.
Achja, wenn wir uns anfangs rückwärts im Fahrerhaus bewegt haben (hinter den Sitzen auf Socken), hatten wir oft das Problem, beinahe über die Stufe zum Wohnraum zu kippen. Die haben wir mit selbstklebendem Gripband bestückt, sodass man mit dem Fuß auch im Dunklen oder rückwärts merkt, wo Ende ist.
Aber ... ich glaube Einräumen ist sehr individuell, je nachdem, was man überhaupt mithat und wo man schnell dran möchte.
Viel Spaß beim Tricksen & einen entspannten Wochenstart
Caro