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Inspektionskosten 27 Mär 2019 13:49 #591

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Hallo zusammen,

es gibt ja das Öl für den Citroen HDI Motor auch von Total oder anderen. Total quartz ineo mdc 0w-30 z.B. kostet ca. 35,-€ pro 5 Liter.
Hat schon mal einer von Euch bei seiner Werkstatt das Öl selber mitgebracht? Meine Werkstatt nimmt pro Liter 18,-€ und mich deucht
das die Zusätze nicht von Jungfrauen bei Vollmond zugemischt werden, sondern aus dem gleichen Fass kommt.
Ich habe ja nix gegen Marge, aber allzu fett sollte sie auch nicht sein.....

Viele Grüße

Christoph

Oder ist die Stimmung eher mau wenn man sagt: Ach, das Öl habe ich schon dabei....?
Pössl 2 Win Plus, Citroen 163 PS Heavy, Wipro III, , Truma DuoControl CS, 2. Aufbaubatterie, Markise Fiamma, Al-Car Easynav 4.5 mit Rückfahrkamera, Schwerlastauszug 123x45cm, Vanswing, Raintec, Snipe 3, WS200SPS Sunpower Solarmodul 200Wp, Victron SmartSolar MPPT 75/15
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Inspektionskosten 27 Mär 2019 13:51 #592

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Hallo,
Öl selbst mitbringen geht oft, aber natürlich vorher drüber sprechen und nicht einfach den Kanister hinstellen ;-)
Grüße aus der Südpfalz .... Jürgen

ex: Pössl Vario 545 (2015) mein Pössl
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Inspektionskosten 27 Mär 2019 14:05 #593

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Weissblau schrieb: Hat schon mal einer von Euch bei seiner Werkstatt das Öl selber mitgebracht? Meine Werkstatt nimmt pro Liter 18,-€

Um überhaupt einen Ölwechsel durchführen zu dürfen hat eine Werkstatt erhebliche Investitionskosten z.B. für den Öl-Lagerraum der als Gefahrgutraum ausgeführt werden muss, die Zapfanlage, die Versiegelung der Werkstattböden, die Entwässerung über einen Ölabscheider, etc. und auch erhebliche laufende Kosten z.B. für die Ölabscheider-Wartung und Reinigung, die regelmäßige Prüfung und Wartung von Zapfanlage, Gefahrgutraum, Lagerbehälter, etc.

Selbst wenn also eine Werkstatt ihr Motoröl z.B. für einen Literpreis von 5 Euro in loser Ware einkauft, so entstehen der Werkstatt durch jeden Liter verkauften Motoröls zusätzliche und teils erhebliche Kosten.
Erschwerend kommt hinzu, dass je nach Fahrzeug meist mehrere verschiedene Motorenöle vorgehalten werden müssen.

So eine Werkstatt ist halt einfach eine ganz große "Misch-Kalkulation" ;)
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Inspektionskosten 27 Mär 2019 15:23 #594

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Gehen wir mal davon aus das die verschiedenen Autohersteller je Modell und Motor ca. 4 verschiedene Oelsorten am Lager haben müßten wären das riesige Lagerkapatzitäten, also ist das wichtigste
die Hersteller Freigabe für das verwendete Oel und den Motor. Was nachher im Motor ist und was auf der Rechnung steht kann der Kunde eh nicht nachvollziehen.
Bei einem 200l Fass wird der Liter wohl keine 5 Euro kosten im Einkauf egal welches Oel.
Bei 18 Euro der Liter bleibt richtig was hängen.
Gruss Thomas

Summit 600 Plus, Citroen 163 PS
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Das ganze seit 07/2019

Ex >>> T4 California Coach mit AD Fahrer
Letzte Änderung: von daspösselt.
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Inspektionskosten 27 Mär 2019 15:41 #595

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Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, mein Öl selbst zu besorgen, wenn der Ölwechsel in der Werkstatt gemacht wurde. Daher kann ich jetzt nur vermuten, dass man das Altöl dann auch selbst entsorgen darf. Das bedeutet: ich muss los Öl kaufen, das Fahrzeug in die Werkstatt bringen und anschließend das Altöl wieder zu dem Händler bringen wo ich das frische Öl gekauft hatte.
Rechnet sich das dann noch? Ich denke der Faktor Zeit sollte dabei berücksichtigt werden.

Bei meinen bisherigen Wohnmobilen hatte ich die Inspektionen immer selbst gemacht, meine Citröen Werkstatt ist 30 km von mir entfernt, jetzt noch Öl hin und her zu fahren (Öl kaufe ich 15 km in der anderen Richtung) rechnet sich in meinem Fall nicht.

Vielleicht liege ich auch falsch und die Werkstatt entsorgt mein Altöl.... kann ich mir aber fast nicht vorstellen.
Gruß Klaus
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Inspektionskosten 27 Mär 2019 16:01 #596

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daspösselt schrieb: Bei einem 200l Fass wird der Liter wohl keine 5 Euro kosten im Einkauf egal welches Oel.
Bei 18 Euro der Liter bleibt richtig was hängen.

Selbst wenn ein Staatsbetrieb mit Rahmenvertrag bei ABC (Aral-BP-Castrol) sein Motoröl als 1.000-Liter-lose Ware einkauft sind durchschnittlich 5 Euro je Liter fällig 😉

Bei 18 Euro je Liter sind gerade mal die Rückstellungen für die ganze "Ölgeschichte" gesichert, wenn z.B. nach ca. 10 Jahren die Ölabscheider-Anlage komplett saniert oder sogar wegen aktueller Vorschriften neu gebaut werden muss.
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Inspektionskosten 27 Mär 2019 16:30 #597

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Hallo,
bei 18€ brutto hätte ich bei meinem VW Händler bei der letzten Inspektion auch nichts gesagt. Aufgerufen wurden etwa 35€.
Hab dann gefragt ob denn der Oelpreis so stimmt bekam ich als Antwort, das sei so von VW vorgegeben. Auf die Frage ob ich das Oel mitbringen könnte sagte der Werstattmeister, das er das an meiner Stelle auch so machen würde. Also Privat gekauft und beim nächsten Besuch das Altoel entsorgt. Also Eigenoel mitbringen (muss natürlich die Spezifikation des Fahrzeugs erfüllen, und im UNgeöffneten Kanister sein) ist bei freundlicher Nachfrage zumeist kein Problem.
>> Zelt>> T3 Selbstausbau>> Eriba Wohnwagen 460>> 2. Eriba Wohnwagen 465
>> 5 1/2Jahre ein Ford Nugget mit festem Hochdach (sehr gutes Fahrzeug aber uns fehlte die Nasszelle und wir wollten nicht mehr ins Dach klettern.
>> 2win plus seit dem 12 juni 2019
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Ölwechsel und Hersteller-Intervalle 28 Mär 2019 13:03 #598

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Komme gerade aus der Citroen Werkstatt.....
Kosten fuer den Oelwechsel ohne Filterwechsel aus Januar bei 14 tkm wurden anstandslos erstattet. Inzwischen wird man dort scheinbar taeglich mit dem verfruehten Oelwechsel konfrontiert. 3/4l zuviel an Oel wurden abgesaugt.

Alles ohne Diskussion oder gehampel...so soll es sein.
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Inspektionskosten 28 Mär 2019 13:26 #599

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Und wo sind die AW-Werte neutral abrufbar inkl.den Umrechnungen auf Stunde?
Geben die Hersteller auch den Euro-Betrag pro AW-Wert vor?
Globescout D-Line, 3.0, Comformatik, 2Aufbaubatterien, Nl-Scheinwerfer, GS-Fahrwerk, Radhausschalen, Unterbodenwachs, Hohlräume mit FluidFilm behandelt, sonst Original.
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Inspektionskosten 28 Mär 2019 15:36 #600

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AW-Werte sind z.B. für Gutachter bei DAT erhältlich.
Fahrzeughersteller legen die Kosten je AW nicht fest, weil das regional unterschiedlich von der Werkstatt kalkuliert werden muss.
Eine Werkstatt auf dem Land kann z.B. andere Preise machen als eine Werkstatt z.B. in angemieteten Räumen in der Großstadt.


Und hier noch etwas Paradoxes:

In sehr vielen Werkstätten werden die Mechaniker auch nach AW bezahlt.
Wenn also wie z.B. im Falle von Mercedes 12 AW in 1 Stunde vom Mechaniker abgearbeitet werden, hat dieser Mechaniker "nur" 100% Arbeitsleitung gebracht und bekommt auch nur einen niedrigen Grundlohn.

Der Mechaniker kann, wenn er "schneller" arbeitet bis zu 130% Arbeitsleistung bringen und bekommt dann auch dafür einen bis zu 30% höheren Lohn.
Erst diese insgesamt 130% Lohn entsprechen dann einem üblichen Lohn-Niveau.

Das heisst, dass der Mechaniker für eine Arbeit mit Werksvorgabe von z.B. 12 AW = 1 Stunde nur 42 Minuten brauchen darf um seinen "normalen" Lohn zu erhalten.

Da kann es dann schon mitunter vorkommen, dass eine durchgeführte Arbeit nicht im Sinne des Kunden erledigt wird.

Vor Allem wird diese Zeitersparnis nicht dem Kunden vergütet, sondern es wird weiterhin nach AW abgerechnet.

Deshalb leben auch Werkstattbesitzer so lange, weil wenn es nach den Zeiten geht die verrechnet wurden wäre ein Werkstattbesitzer weit über 200 Jahre alt :evil:
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