Anderer Ansatz:
1. Fährt man ohne Gas einen Berg/Hang hinunter, greift die Schubabschaltung ein. Es wird also kein Diesel mehr eingespritzt. In der Verbrauchanzeige werden aber IMMER 2 l/100km dabei angezeigt.
Soviel kann der Motor im "Leerlauf" gar nicht brauchen, wenn man einen Hang hinab rollt.
2. Fährt man einen Pass oder Steilhang hinauf, endet irgendwann die Verbrauchsanzeige, weil der maximal darstellbare Wert erreicht wurde. Alles was man darüber verbraucht, wird vom Bordcomputer nicht mehr erfasst.
3. Und dann war da doch noch etwas mit der automatischen Reinigung der Einspritzdüsen durch das zusätzliche Einspritzen von Kraftstoff im Reinigungsmodus.
Daraus folgt, daß Leute, die viel in den Bergen fahren eine relativ größere Abweichung haben müssten, als solche, die nur als Flachlandtiroler unterwegs sind.
Die "Fehlsummen" addieren sich dabei auf. Imer klein+klein+klein macht irgendwann viel.
Ich rechne von je her meinen Verbrauch nach den getankten Litern aus, Volltanken, fahren, unterwegs zwischentanken, fahren und am Ende an der gleichen Zapfsäule wieder volltanken wie beim ersten mal.
Summe der getankte Liter / Summe der gefahrenen km * 100 = tatsächlicher Verbrauch.
Der liegt beim WILLI 0,3 bis 0,5 l / 100 km höher, als die Anzeige vorgibt. Ich nutze eine kostenfreie APP für meine Berechnungen. "Verbrauchsrechner" heißt die. Dort kann man auch mehrere Fahrzeuge getrennt von einander verwalten.