Hallo zusammen,
wir haben vor unserer letzten Reise (in kW31) einen Brief von PSA erhalten.
In diesem wurde uns mitgeteilt, dass es eine Rückrufaktion für unser Basisfahrzeug gäbe.
Nach viel Text, der so formuliert wurde, dass unser Fahrzeug "jeden Moment explodieren könne", wurde auf ein notwendiges Update des Motorsteuergerätes hingewiesen, da ansonsten die Abgaswerte nicht eingehalten werden würden.
Zuerst wollt ich das Update einfach machen lassen und mich damit abfinden. Allerdings werde ich durch das Update eine geringere Motorleistung, niedrigere Wartungsintervalle und einen höheren Verschleiß haben.
Im Netz wurde ich bei der Recherche auf eine Kanzlei aufmerksam, die mit Entschädigungsklagen wirbt. Diese hat mir den Himmel auf Erden versprochen.
Nachdem mir das nichts war, habe ich mir über den Rechtschutz eine andere Kanzlei gesucht.
Diese meinte, dass die Entschädigungsaussichten sehr gut stehen. Im Normalfall würde diese zwischen 5-15% des Kaufpreises betragen.
Für einen Citroen Jumper (wir haben den Diesel mit 165 PS BJ 2021) wurde aber wohl angeblich noch nie Klage erhoben.
Es gäbe also keinen Präzedenzfall, auf den sich "mein Anwalt" einfach berufen könnte. Das würde die Sache also etwas komplizierter machen.
Aus Interesse letztlich die Frage, ob es hier noch weitere Betroffene gibt und wie ihr mit dem Thema umgeht.