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Erfahrungen mit Additiven 23 Aug 2024 20:43 #31

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Herstellerübergreifend gibt es das nicht. Deshalb würde ich mit den ganzen Mittelchen bei einem bleiben, egal bei welchem.
Es gibt zwar, wie beim Motoröl, Leute die nur auf einen Hersteller schwören weil alles andere Schrott ist, aber letztendlich kochen alle nur mit Wasser.

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Erfahrungen mit Additiven 23 Aug 2024 21:20 #32

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Kaum jemand mischt verschiedene Additive als Beigabe in eine Tankfüllung. Die allermeisten bleiben wohl beim Produkt des Vertrauens und verwenden nur dieses.

In unserem Fall hatte ich dieses Deutz Additives Clean-Diesel InSyPro bloss einmal pro Jahr nach Angabe des Herstellers beigegeben. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe waren das 3 dl auf eine Tankfüllung.

Nach dem erneuten Leistungseinbruch einer Passfahrt dieser Tage werde ich das «Medikament» jetzt jedoch anders verordnen. Ich werde es so dreimal oder gar viermal im Jahr beigeben, je nach Kilomenterzahl. Auch möchte ich stets eine Flasche mitführen.

Möglich, dass ich das Produkt wechseln werde. Das Deutz Additives Clean-Diesel InSyPro ist in unseren Breitengraden nicht so verbreitet. Liqui Moly scheint besser verfügbar zu sein und kostet deutlich weniger. Ich glaube heute auch, dass die hier erwähnten Additive in den Eigenschaften und der Wirkung sehr ähnlich sind (Deutz Clean-Diesel InSyPro, Liqui Moly, ERC, Mathy).
Roadcruiser Citroen Jumper, 2.2l,150 PS, 2016

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Erfahrungen mit Additiven 23 Aug 2024 21:49 #33

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Hallo Zoe!

Nur zur Erklärung: ich meinte eine Kombi mit Additiv im Diesel + Additiv im AdBlue (Erklärung meines Ansatzes)... Unabhängig davon sind ja schon in den getankten Ausgangsprodukten Additive.

;)
Campster stahlgrau 2020,
ehem. CB 750 Fahrerin + Schrauberlehrling, ehem. T3 vom Schrott gerettet und reanimiert

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Erfahrungen mit Additiven 23 Aug 2024 22:04 #34

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Nur so am Rande: HVO100 bringt von Haus aus schon einige Eigenschaften mit, die hier durch Additive erreicht werden sollen...
Ist bspw. nicht anfällig für Dieselpest (weil weniger Verunreinigungen drin sind, von denen sich die Bakterien ernähren können) und verbrennt sauberer (eigene Beobachtung)
Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest. Tu sie jetzt.
Clever Celebration 600 (MJ 22, EZ 23) auf Citroën Heavy 121kW
nimmt

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, AdBlue

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Letzte Änderung: von Louis2203.

Erfahrungen mit Additiven 23 Aug 2024 22:25 #35

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Genau, ist dazu noch spottbillig und an jeder Tanke erhältlich.
Wenn man davon absieht dass das alte Frittenfett von Asien um den halben Globus zur Verarbeitung zu uns geschippert wird weil wir nicht genug Abfälle haben die sich zur Verarbeitung eignen, dann ist es sogar nachhaltig.

Kaum jemand mischt verschiedene Additive als Beigabe in eine Tankfüllung. Die allermeisten bleiben wohl beim Produkt des Vertrauens und verwenden nur dieses.
Ich dachte jetzt eher an Additiv und Biozid.
Aber es gibt von ERC ja scheinbar ein Kombiprodukt.

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Letzte Änderung: von steve0564. Grund: Beiträge zusammengefasst. Man kann auch selbst noch ca. 30 Minuten eigene Beiträge ändern / ergänzen!

Erfahrungen mit Additiven 24 Aug 2024 15:39 #36

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Genau, ist dazu noch spottbillig und an jeder Tanke erhältlich.
Wenn man davon absieht dass das alte Frittenfett von Asien um den halben Globus zur Verarbeitung zu uns geschippert wird weil wir nicht genug Abfälle haben die sich zur Verarbeitung eignen, dann ist es sogar nachhaltig.


Womit fährt der Tanker ?
Grüße Reinhold


1983 VW Bulli T2 50 PS Selbstausbau mit Hochdach
1999 Detleffs A560 75PS
2002 Mazda E2200 Selbstausbau mit Hochdach 63PS
Pössl 2WIN 2,2L 120PS Erstzulassung Jan. 2009 ,verkauft März 2017.
Roadcar R600 Multijet 2 115PS 2,0 L .Am 18.12.17 angekommen,Zulassung 3.1.18

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Erfahrungen mit Additiven 24 Aug 2024 17:36 #37

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Wenn man davon absieht dass das alte Frittenfett von Asien .......

Lt. Bauernverband wird das neue Palmöl aus Indonesien nach China geschippert, dort zum alten Frittenfett um deklariert und dann nach Europa..... aber wer glaubt schon dem Bauernverband der wiederum um den Absatz seiner eigenen (Raps) Öle Angst hat....

Es gibt sicherlich Additive die allgemein Vorteile bringen können:
z.B. um aus Sommerdiesel Winterdiesel zu machen weil man zu früh getankt hat und zu wenig gefahren ist
Wenn man eine "Standuhr" hat könnte ein Biozid im Tank die Angst vor der Pest nehmen. Ob es notwendig ist - darüber dürfen sich andere streiten.... Prüfverfahren nach ASTM 1259-05 können die bioxide Funktion nachweisen

Bei vielen anderen Additivpaketen werden Vorteile genannt für die Motorenentwickler Millionen zahlen würden.

www.liqui-moly.com/fileadmin/user_upload.../TI_Super_Diesel.pdf
So einen Prüfbericht sollte man aufmerksam lesen (ich glaube jedes Wort das da geschrieben wurde) es gibt sogar eine Norm dazu CEC-Prüfung nach der Vorschrift CEC F-98-08, 7 - auch in der Norm wird kein Bezug genommen auf die Praxisrelevanz der Zinkablagerungen (ob sie im realen Leben überhaupt auftauchen)

Zitat:
Während der ersten 32 Stunden bauten die APL-Ingenieure mittels einer Zinkverbindung Ablagerungen in den Spritzbohrungen der Injektoren auf, die den Kraftstoffdurchfluss verringern und somit die Motorleistung reduzieren und auch das Spritzbild und die Abgas- und Partikelemission verschlechtern. „Zink im Kraftstoff ist ein häufig auftretendes Problem. Er löst sich aus den messinghaltigen Kraftstoffpumpen, aus Lötverbindungen oder aus messinghaltigen Schwallblechen in Kraftstofftanks

Erster Schritt einer Prüfung: Ich baue künstlich Zinkablagerungen im Motor auf. Als Quelle (z.B. Messinghaltiges Schwallblech im Tank) werden Dinge genannt die sicher irgendwo gibt.... aber halt wo

Zitat:
„Beim Einsatz des Additivs bei Neumotoren behalten diese ihre volle Leistung bei; sie bleiben neuwertig. Ältere und verschmutzte Motoren gewinnen an Leistung und bessere Abgaswerte; dank gereinigter Injektoren“,

Zweiter Schritt der Prüfung: Oh welch ein Wunder... die künstlich aufgebauten Ablagerungen werden wieder entfernt.....

Es gibt keinen Blindversuch mit einem Motor der dem Alltag entnommen wurde.. Also z.B. zwei baugleiche Motoren mit einer Laufleistung von xxx.xxx km die vor der Prüfung demontiert und dokumentiert wurden - einer wird dann mit Additiv über eine Laufzeit von xx.xxxkm betrieben, der andere ohne und anschließend werden die beiden Motoren wieder verglichen.

Ich empfehle die Lektüre einer Untersuchung des Umweltbundesamtes zu diesem Thema: www.umweltbundesamt.de/sites/default/fil...fuer_kraftstoffe.pdf

Zitat von Seite 107 (Fazit zum Thema After-Sales)
Im Ergebnis der durchgeführten Versuche am Motorenprüfstand wird die aus der Studie abgeleitete Erwartungshaltung bestätigt. Ein Additiveinfluss auf das Emissionsverhalten, die Beeinflussung der AGN-Funktionalität und auch die Relevanz hinsichtlich Umwelt- und Gesundheitsbeeinträchtigung konnten im Rahmen der gemachten Untersuchungen nicht nachgewiesen werden. In keinem der aufgezeigten Versuchsergebnisse ist eine signifikante Additivabhängigkeit
aufzuzeigen gewesen. Diese Einschätzung hat insbesondere Gültigkeit für die Betrachtung des Emissionsverhaltens am Endrohr eines Fahrzeuges, das mit einem umfassenden, modernen AGN-System ausgestattet ist, welches den heutigen strengen Emissionsvorschriften folgen kann.


Werbung und Placebo Effekte können eine gigantische Wirkung entfalten....
Folgende Benutzer bedankten sich: Kaffee_am_Steuer

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Erfahrungen mit Additiven 24 Aug 2024 17:44 #38

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Klar rühren alle Hersteller die Werbetrommel für ihre Produkte und jeder hat die besten Additive.
Wie oben gesagt, ich war auch skeptisch, aber die deutliche Verlängerung der Abstände zwischen den Regenerationsläufen hat mich letztendlich überzeugt.
Jetzt müsste ich das Additiv wieder weglassen und beobachten ob sich die Abstände wieder erhöhen.
An der Fahrstrecke liegt es sicher nicht, da hat sich nichts geändert.

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Erfahrungen mit Additiven 24 Aug 2024 17:59 #39

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Gerry - ich Maße mir nicht an über das Verhalten deines Fahrzeuges zu urteilen.

Ich kann nur für mein Fahrzeug feststellen, dass sich die Regenerationintervalle bei runden 160.000km im Euro6b Fahrzeug nicht nennenswert verändern. Ich kann auch nur die AU Ergebnisse von 300 ppm zitieren, die dafür sprechen dass das System so funktioniert wie es funktionieren soll. So ganz ohne Additive, lediglich ab Ende Oktober tanke ich dann 2, 3mal einen Premium-Kraftstoff um eine ausreichend niedrige Fließtemperatur des Diesels zu haben bevor der Winterdiesel flächendeckend zur Verfügung steht. Vor der Dieselpest hab ich keine Angst, da das Fahrzeug nicht über Monate mit dem gleichen Kraftstoff steht.

Wie gesagt - bisher gibt es keinen neutralen Test der diese "reinigenden Wirkungen" aus der Werbung im Blindversuch unter Alltagsbedingungen bestätigt.

Wenn sich jemand persönlich damit besser fühlt seinen Motor mit möglicherweise nichts nutzenden Additiven zu füttern. Immer zu - jeder darf sein Geld ausgeben wofür er mag.

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Erfahrungen mit Additiven 24 Aug 2024 18:28 #40

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Du hast sicher Recht, der Glaube versetzt Berge. Ich konnte auch keinen weicheren Lauf feststellen den viele Anwender bemerkt haben wollen.
Der Verbrauch wurde tendenziell niedriger, aber was ist tendenziell? Der Verbrauch hängt sicher mehr von der Fahrweise ab.

Das Thema Dieselpest hat mich auch schon beschäftigt. Deshalb habe ich ein Experiment gestartet.
3 absolut saubere Glasfläschchen habe ich halb befüllt, alle mit dem gleichen frisch gezapften B7 Diesel.

Das erste blieb jungfäulich,
beim zweiten habe ich etwas Liqui Moly Biozid zugesetzt,
beim dritten habe ich etwas Liqui Moly Speed Diesel zugesetzt.

Natürlich immer in der vorgeschriebenen Dosierung.

Die Fläschchen stehen jetzt seit März dunkel und normal temperiert in der Garage.
Unterschied bisher.... keiner alle 3 noch klar und ohne Verfärbung.

Eins ist aber natürlich auch klar, wenn ich in der Tanke Diesel erwischt habe in dem keine Spuren von Bakterien waren wird sich da auch nichts tun.
Folgende Benutzer bedankten sich: Gärtner, Waldi51

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