Wenn man davon absieht dass das alte Frittenfett von Asien .......
Lt. Bauernverband wird das neue Palmöl aus Indonesien nach China geschippert, dort zum alten Frittenfett um deklariert und dann nach Europa..... aber wer glaubt schon dem Bauernverband der wiederum um den Absatz seiner eigenen (Raps) Öle Angst hat....
Es gibt sicherlich Additive die allgemein Vorteile bringen können:
z.B. um aus Sommerdiesel Winterdiesel zu machen weil man zu früh getankt hat und zu wenig gefahren ist
Wenn man eine "Standuhr" hat könnte ein Biozid im Tank die Angst vor der Pest nehmen. Ob es notwendig ist - darüber dürfen sich andere streiten.... Prüfverfahren nach ASTM 1259-05 können die bioxide Funktion nachweisen
Bei vielen anderen Additivpaketen werden Vorteile genannt für die Motorenentwickler Millionen zahlen würden.
www.liqui-moly.com/fileadmin/user_upload.../TI_Super_Diesel.pdf
So einen Prüfbericht sollte man aufmerksam lesen (ich glaube jedes Wort das da geschrieben wurde) es gibt sogar eine Norm dazu CEC-Prüfung nach der Vorschrift CEC F-98-08, 7 - auch in der Norm wird kein Bezug genommen auf die Praxisrelevanz der Zinkablagerungen (ob sie im realen Leben überhaupt auftauchen)
Zitat:
Während der ersten 32 Stunden bauten die APL-Ingenieure mittels einer Zinkverbindung Ablagerungen in den Spritzbohrungen der Injektoren auf, die den Kraftstoffdurchfluss verringern und somit die Motorleistung reduzieren und auch das Spritzbild und die Abgas- und Partikelemission verschlechtern. „Zink im Kraftstoff ist ein häufig auftretendes Problem. Er löst sich aus den messinghaltigen Kraftstoffpumpen, aus Lötverbindungen oder aus messinghaltigen Schwallblechen in Kraftstofftanks
Erster Schritt einer Prüfung: Ich baue künstlich Zinkablagerungen im Motor auf. Als Quelle (z.B. Messinghaltiges Schwallblech im Tank) werden Dinge genannt die sicher irgendwo gibt.... aber halt wo
Zitat:
„Beim Einsatz des Additivs bei Neumotoren behalten diese ihre volle Leistung bei; sie bleiben neuwertig. Ältere und verschmutzte Motoren gewinnen an Leistung und bessere Abgaswerte; dank gereinigter Injektoren“,
Zweiter Schritt der Prüfung: Oh welch ein Wunder... die künstlich aufgebauten Ablagerungen werden wieder entfernt.....
Es gibt keinen Blindversuch mit einem Motor der dem Alltag entnommen wurde.. Also z.B. zwei baugleiche Motoren mit einer Laufleistung von xxx.xxx km die vor der Prüfung demontiert und dokumentiert wurden - einer wird dann mit Additiv über eine Laufzeit von xx.xxxkm betrieben, der andere ohne und anschließend werden die beiden Motoren wieder verglichen.
Ich empfehle die Lektüre einer Untersuchung des Umweltbundesamtes zu diesem Thema:
www.umweltbundesamt.de/sites/default/fil...fuer_kraftstoffe.pdf
Zitat von Seite 107 (Fazit zum Thema After-Sales)
Im Ergebnis der durchgeführten Versuche am Motorenprüfstand wird die aus der Studie abgeleitete Erwartungshaltung bestätigt. Ein Additiveinfluss auf das Emissionsverhalten, die Beeinflussung der AGN-Funktionalität und auch die Relevanz hinsichtlich Umwelt- und Gesundheitsbeeinträchtigung konnten im Rahmen der gemachten Untersuchungen nicht nachgewiesen werden. In keinem der aufgezeigten Versuchsergebnisse ist eine signifikante Additivabhängigkeit
aufzuzeigen gewesen. Diese Einschätzung hat insbesondere Gültigkeit für die Betrachtung des Emissionsverhaltens am Endrohr eines Fahrzeuges, das mit einem umfassenden, modernen AGN-System ausgestattet ist, welches den heutigen strengen Emissionsvorschriften folgen kann.
Werbung und Placebo Effekte können eine gigantische Wirkung entfalten....