MH. Theoretisch fährt man dann mit höherer Drehzahl (weil man öfter kleine Gänge braucht). Aber eigentlich ist es eher schlecht bei niedriger Drehzahl weil man dann nicht die Trägheit des Ventiltriebes nutzt sondern eher wechselnde Kräfte hat. Das einzige was ich mir noch vorstellen kann ist, dass man im Durchschnitt höhere Temperaturen im Motorraum hat die den Riemen schneller altern lassen. 3 Jahre ist schon ne Hausnummer die weh tut. 10 Jahre oder 150.000 wären mir auch zu viel. Wenn keine Garantie mehr besteht, kann man das ja eh machen wann man will....
Ja, ich kann die 3 Jahre wegen solcher Belastung auch nicht ganz nachvollziehen - die Belastung des Riemens während der Fahrt müsste doch anhand der Kilometern gemessen werden. Ich sehe es es auch so, dass eher häufiger Motorstart und Stopp, sowie das Anfahren (da Reißen alte Riemen gerne) den Riemen am stärksten belasten. Darum denke ich, dass die 3 Jahre nur bei Zustellfahrzeugen u. ä. Sinn machen.
Ich würde den Zahnriemen immer nach Herstelleranweisungen tauschen, aber mindestens alle 5 Jahre. Auch der Stand belastet den Riemen, vor allem wenn man lange steht. Bei meinem früheren Youngtimer hatte ich jeden Winter einmal die Rätsche an der Kurbelwelle angesetzt und den Motor so etwas bewegt. Es galt: den Zahnriemen nie länger als 3 Monate an der selben Stelle stehen zu lassen.