So, soeben von der Werkstatt zurück, neues Öl in meinem geliebten Kastenwagen.
Bei ca. 12750km (EZ April 2018) kann die Meldung: Ölwechsel durchführen. Dank der Information hier im Forum nachgefragt, und der Werkstattleiter hat die Citroenanweisung von Mitte Dezember 2018 im System gefunden:
1) Die Qualität des Öls aus dem Boardcomputer auslesen und auf diverse Anteile prüfen (z.B. C)
2) Softwareupdate durchführen
3) Ölwechsel durchführen.
Der Ölwechsel geht auf Garantie, wenn das Öl nach (1) für noch gut befunden wurde.
Hintergrund:
Der Partikelfilter wird gelegentlich freigebrannt (>300km für ein paar Minuten). Hierzu benötigt der Partikelfilter eine Temperatur von >650°C. Die Temperatur/Energie bekommt der Filter durch unverbrannten Diesel, welcher nach der eigentlichen Haupteinspritzung in den Brennraum gespritzt wird (unterschieden wird Vor-, Haupt- & Nacheinspritzung) und erst im Partikelfilter verbrennt.
Ein kleiner Teil des unverbrannten Diesels wandert über die Kolbenringe ins Öl, wo es nicht hingehört und die Qualität des selbigen mindert.
Also zählt die Boardelektronik, wie häufig dieses Freibrennen stattfindet, und ruft den Wagen nach einer gewissen Anzahl an Versuchen in die Werkstatt. Wenn eine Freibrennzyklus beginnt, und der Motor mit unvollendetem Zyklus abgestellt wird (wahrscheinlich bei Kurzstreckennutzung), so wird der Zyklus asap wiederholt, und führt somit zu einer erhöhten Zahl an Freibrennversuchen, und somit erwarteten geminderten Ölqualität.
Irgendwie so hab ich mir das erklären lassen bzw. verstanden. Nun hoffe ich, das Citroen den Wechsel auf Garantie übernimmt, das die Messung bei mir gute Werte zeigte.
Grüassli
Mats
Grüassli Mats
---
RoadcampR; Jumper; AH03-AHP, 120kw, 1997cm3; TrumaD6; iNET; 3kg Gas; LT April 2018; 2x PV-150-SP-44; VE Orion XS; VE SmartSolar MPPT 100/30; G.D.W.+Atera DL3, DDX4018DAB, SinePower DSP 412, RFID-Türöffner