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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 24 Aug 2025 11:29 #31

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Es wurde ja eigentlich schon alles gesagt. Bei mir funktioniert das auch deshalb, weil ich das Dach mit Solar vollgemacht haben (1280Wp). 
Es gibt auch Leute, die eine Induktionsplatte mit Powerstation betreiben. 
Da hängt es halt stark davon ab, was man unter "kochen" versteht. Person A kocht 2x täglich ein umfangreiches Festmahl, Person B geht eh lieber essen und macht dann halt mal gelegentlich einen Topf Nudeln. 
Wenn man es ernsthaft möchte, wird man es aber irgendwie auch im Campster hinbekommen, daß es funktioniert. 

PS: zu Beitrag #2 "Mit dieser Batterie darfst Du also selbst eine Platte nur halb aufdrehen" … da muß man dann erstmal genau prüfen, ob die "Leistungsstufen" auch wirklich weniger Peak brauchen oder auf voller Leistung pulsen. Ich habe dazu verschiedene Platten getestet und es waren einige dabei, die egal in welcher Stufe immer Maximalleistung anforderten.
Grüße aus der Südpfalz .... Jürgen

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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 24 Aug 2025 12:08 #32

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So ist es, eigentlich ist alles gesagt. Vanlife lebt von Kompromissen. 
Ich habe im Frühjahr in einem Marco Polo einen Charger verbaut und er nutzt die Powerstation z. B. auch mit einer Induktionskochplatte. Die Powerstation ist mobil und entsprechend einsetz- und transportierbar. 
Das sollte dem TE helfen, vom Platz ist der MP ja vergleichbar. 
 
Gruß,
Michael

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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 24 Aug 2025 13:18 #33

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Ich möchte trotzdem noch eine Alternative in den Raum werfen!
Wenn ich das richtig verstehe, gibt es eine Dieselheizung (auch Warmwasser?) und einen Kompressorkühlschrank, Gas wird ausschließlich zum Kochen gebraucht?
Dann solltest du mal über eine Lösung mit klassischen "Campingkochern" nachdenken (allerdings mit Zündsicherung und Innenraumzulassung). Die gibt es ja in verschiedensten Variationen und sie lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick in die Küchenmöbel des Campers integrieren.

Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege, denn ich habe da nur gefährliches Halbwissen, aber soweit ich weiß sind die Vorteile die folgenden:
1) Gaskartuschen (Campingaz und Co.) gibt es in verschiedenen Größen und du kannst die nach eigenem Bedarf einkaufen, je nachdem, wie lang die Reise werden soll.
2) Du sparst Gewicht, weil leere Gaskartuschen leichter sind als leere Gas-Stahlflaschen.
3) Du brauchst (soweit ich weiß) nicht mehr zur Gasprüfung.
4) Gaskartuschen benötigen zur Aufbewahrung keinen speziellen Gaskasten, gerade die Stückelung in mehrere Kartuschen (z.B. 2kg als 4x 500g) erleichtern das Verstauen erheblich. Wer will, kann den Gaskasten weiterhin zum Lagern der Kartuschen nutzen (als doppelte Sicherheit) und hat darin wohl trotzdem noch Stauraum für andere Dinge.
5) Einzelne Kartuschen nachzukaufen ist viel flexibler. Eine halbvolle Stahlflasche zu tauschen ist dagegen Verschwendung, reine Nachfüllstationen rar.
6) Last but not least:  Kartuschen gibt es bequem überall zu kaufen. Im Internet, in Campingläden und -Plätzen, Baumärkten, nicht selten auch in größeren Supermärkten. Soweit mir bekannt sind sie europaweit genormt, die blauen Dinger von Campingaz sind mir schon in diversen Supermärkten Europas ins Auge gesprungen.
7) Im Direktvergleich zu Induktion in der Anschaffung um Welten billiger und je nach Reiseverhalten mit besserem Autarkiegrad.

Das mal rein als Anregung, ohne dass ich persönliche Erfahrung beisteuern könnte.
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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 24 Aug 2025 14:47 #34

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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 24 Aug 2025 21:13 #35

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Das ist keine Alternative ... teuer, träge und nicht in jedem Fahrzeug ohne großen Aufwand installierbar ... 
Grüße aus der Südpfalz .... Jürgen

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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 25 Aug 2025 17:31 #36

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@Kleber
Ventilkartuschen statt 2,8 kg-Gasflasche ist eine Möglichkeit.  Dabei sollte man aber nicht vergessen,  dass die Kartuschen mit einem anderen Druckregler (ich meine 50 mbar) betrieben werden müssen. 
Einen weiteren Vorteil sehe ich darin,  dass man,  wenn man die Kartuschen nicht gerade von Campinggaz kauft,  kältetauglichere Gase bekommt,  die auch im Winter noch problemlos zünden. 
Ob der umgebaute Kocheranschluß mit Kartuschen beim Campster z.B. noch der Gasprüfung standhält, wäre zu testen.  Allerdings bin ich eigentlich eh der Meinung, dass die mobile Küche beim Campster keiner Gasprüfungspflicht unterliegt und genauso zu betrachten ist,  wie jeder mobile Kocher. 
Campster weiß, Bj Ende 2017, Auslieferung 03/2018; 150 PS, Blackroof seit 04/2021,
Verbrauch anfangs 7,3 l/100 km, seit 2023 zwischen 6,7 und 6,8 l/100 km.

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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 25 Aug 2025 17:53 #37

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Allerdings bin ich eigentlich eh der Meinung, dass die mobile Küche beim Campster keiner Gasprüfungspflicht unterliegt und genauso zu betrachten ist,  wie jeder mobile Kocher. 
Interessanter Gedanke!
Wie kommst du darauf, bzw. wie könnte man da argumentieren?
Mein Campster IST gerade bei der Gas-Prüfung...

Übrigens:
Der Bekannte, welche laut Eigenaussage im Winter campt und mit Induktion, sowie elektrisch heizt (siehe ein Post von mir weiter oben) gab folgendes an:

200Ah Lifepo4, 400W Solar, und 2800W Wechselrichter 230V 


Kann das jemand "durchrechnen, wie lange man da kochen, bzw. heizen kann? Erscheint mir wenig... Vielleicht macht er auf der Platte nur Espresso... 

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Campster MJ2022

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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 25 Aug 2025 18:14 #38

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Wenn man in einer Suchmaschine eintippt "Induktion Wohnmobil", dann findet man einen ausführlichen Bericht eines Campermagazins.

In diesem Bericht findet man auch durchgerechnete Beispiele.

lg andreas
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Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 25 Aug 2025 18:23 #39

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@schlienz
Mit dem TÜV würde ich überhaupt keine Diskussion dazu anfangen. Die Abstraktionsfähigkeit würde ich beim einzelnen Prüfer sicher nicht austesten wollen. 
Aber wer will,  kann ja beim nächsten Termin einfach mal ohne Küche anrücken.  Falls das Fahrzeug als Womo zugelassen ist,  sollte man aber dann eine Induktionsplatte und natürlich den Tisch an Bord haben 

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Meins ist kein Womo, ich könnte es nackt vorführen. 
Diese lächerliche Pippigasprüfung für ein sattes Salär ärgert mich aus Prinzip. Abzocke.

Und jetzt zu Deinem Bekannten: ich stolperte gerade über das 400 Wp-Modul und den sagenhaften 2800 W-WR.  Wozu diese Überdimensionierung?
Bei ziemlich idealer Ausrichtung könnte der in unseren Breiten 300-450 kWh jährlich erzeugen.  Im Winter geht der Ertrag dramatisch zurück,  d.h. pro Tag schafft er geschätzt vielleicht 1 kWh, wenn die Sonne brav scheint. Davon will er heizen und kochen? Ich glaube es nicht. 
 
Campster weiß, Bj Ende 2017, Auslieferung 03/2018; 150 PS, Blackroof seit 04/2021,
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Letzte Änderung: von Campstergurus.

Umbaufrage: Gas raus, Induktion / LiFePo rein? 25 Aug 2025 18:38 #40

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OT: Bei der Gasprüfung (freie Werkstatt, Prüfer mit Sachkundlehrgang - heisst das... glaub´ ich) weise ich den Prüfer freundlich auf den dtl. geringeren Umfang (auch ztl.) der Prüfung beim Campster hin. Dadurch kam ich zumindest immer günstiger als die "Großen" davon. Sinnvoll > alles gut zugänglich machen + vorher die Funktion nochmal testen - beide Flammen müssen auch z. Schluss mit einer sauberen Flamme brennen. Gleich auf funktionsrelevante Schalter hinweisen... wenn z.B. der seitl. am Küchenblock nicht gleich gefunden wird, dann dauert´s eben unnötig lange und Prüfer haben auch nicht alle Varianten im Kopf bzw. bereits gesehen.

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Campster stahlgrau 2020,
ehem. CB 750 Fahrerin + Schrauberlehrling, ehem. T3 vom Schrott gerettet und reanimiert
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