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Eingesunken 06 Jun 2026 12:36 #21

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Also ich bin sehr bei den Fragen von Ingrid. Auch ich denke seit drei Tagen über die rechtlichen Fragen nach. Grundsatz ist ja eigentlich, dass der, der was vermietet, auch für den Zustand des Vermieteten verantwortlich ist. Deswegen staune ich auch ein bisschen über die doch sehr selbstbewussten Antworten, ich müsse doch auf Wiesen aufpassen (Campinplatzbetreiber?) Klar würde ich mir das auch wünschen an ihrer Stelle, aber ist das die Rechtslage?

Ich bin jetzt runter von dem Platz, das Problem war vermutlich, dass er etwas tiefer lag und sich das Regenwasser unten angesammelt hatte. Deswegen lagen da ja Matten, pfeift mich ein sehr junger Platzwart an. Sie lagen oben, der Platz war unten. Dann gehe ich davon aus, dass die kleine Auffahrt das Problem sein könnte. Kenne ich den Platz oder sie in ihrem Frischluft-Resort? Alles ein bisschen befremdlich. 
Roadcruiser auf Citroen, 120 KW, profondorot.
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Eingesunken 06 Jun 2026 12:52 #22

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Gegen festfahren, bzw. einsinken auf dem Rasen und der Wiese hilft eigentlich nur mehr Achtsamkeit. Einerseits bei der Platzwahl und anderseits auch bei einsetzendem Regen. Denn sowas geht schnell …

Ich habe mal das Fahrzeug im französischen Jura nach CP-Eröffnung an Ostern beim einparken in den ersten Metern festgefahren. Der Boden war nicht matschig, doch vom langen Regen zuvor war die Unterschicht beim einbiegen, und kurz rückwärtsfahren, mit dem Fahrzeuggewicht überfordert. Der CP-Betreiber war sofort mit seinem Rasenmähtraktor zur Stelle. Da waren noch andere Ankömmlinge die er so wieder auf die richtige Bahn lenkte.

Trotzdem war ich erstaunt, wie schnell so ein Fahrzeug nicht mehr weiter kommt. Durch "Schaden" wird man klug, seither nie mehr was passiert.
Roadcruiser Citroen Jumper, 2.2l,150 PS, 2016
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Eingesunken 06 Jun 2026 14:09 #23

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Zum Thema Haftung.
das klassische „es kommt darauf an „ gilt auch hier. Grundsätzlich haftet erstmal der Fahrer, der selbst einschätzen muss, ob der Untergrund für sein Fahrzeug geeignet ist und er fahrerisch in der Lage ist, das zu bewältigen.
Allerdings kann die Haftung auch beim Betreiber liegen:  sollte er wissen, dass der Untergrund nach gewissen Ereignissen ein Risiko bürgt, so muss er dies kenntlich machen oder den Platz sperren. Für Schäden hat dieser eine Betreiber Haftpflicht.
Vorsicht ist auch geboten, wenn man sich selbst helfen will durch Schaufel, Bretter o.ä. - in dem Fall haftet man auch für Schäden.

Es würde sich auch lohnen, in den  Beherbergungsvertrag zu schauen, ob dort etwas zu der Thematik steht.
 
leidenschaftlicher EFFZEH Anhänger, Trenta 640 , 12/21, Fiat 160 PS, Autom., MaxxFan, Car-Pro Tec Alarmanlage, Diverse mechanische Sicherungen,, Auszugsystem Heckgarage, 200aH Perfektium LiFePO4, 2000W Wechselrichter, Außensteckdose, Clesana C1, Außendusche. Goldschmitt ZLF, 4.25 T, Thule Rainbl.
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Eingesunken 06 Jun 2026 14:27 #24

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Vor Jahren war ich auf der Fahrt Richtung Süden für eine Nacht auf dem CP in Bad Feilnbach. Top Platz, perfekt organisiert, nach Tagen mit Dauerregen waren die etwas tiefer gelegenen Plätze ( Rasen) aufgeweicht und vom Betreiber abgesperrt.
So geht es auch. 
Wenn Betreiber und Kunde voraus schauend sind, dann klappt es....
 
Viele Grüße
Rudolf

Pössl Summit Shine 540 Jumper 165 PS Bj.2022
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Eingesunken 06 Jun 2026 14:41 #25

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Mit Schneeketten in den Sommerurlaub und den Beherbergungsvertag studieren? Ich bin wohl zu naiv. Und bisher nur einmal fast stecken geblieben.
Clever Celebration 600 MJ22 EZ10/2022; Citroen Jumper 121 kW; Light 3,5 t; 255/55R18; Aufstelldach; Truma C6D; Monocontrol; Vitrifigo Slim 150; 2x100Ah LFP Startcraft; Gassteckdose; Busbiker; Zenec Z-E3766; Marderabwehr Stop&Go 8 Plus-Minus; Votronic MPP260CI; Sunfolder WS200SF-HV
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Eingesunken 06 Jun 2026 16:22 #26

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...bei Starkregen... (Untergrund Sand und Kies) ordentlich eingesunken und musste rausgezogen werden... Bisher dachte ich immer, ich brauche in Mitteleuropa keine Offroad-Ausrüstung... Absurd irgendwie.

Hallo Rotkrusa!

Ich kann Deine Überraschung etwas nachvollziehen - Du warst ja auf einem Campingplatz.
Ein wenig auch nicht... warum sollte in Mitteleuropa nicht die Gefahr bestehen auf Sand und Kies bei Starkregen unterspült zu werden? Und CP ist nichtgleich CP.

Bei Deiner Schilderung fiel mir ein, wie unser Vater mit uns das erste Mal eine BW-Dackelgarage (= Einmannzelt aus einer BW-Plane) gemeinsam aufbaute. Um uns ans Zelten/Campen heranzuführen.
> Zu Beginn > passende Fäche suchen unter Berücksichtigung des Geländes und etwaiger (Regen-,...)Spuren, dann
> der Aufbau,
> anschließend Regengräb(-ch-)en ums Zelt ausheben + etwaigen Wassereintritt im "Zelt" brücksichtigen, u.a. bzgl. Lagerung - evtl. prophylaktischen Graben durchs Zelt anlegen
> mit Feldbett ausstatten.
Da hatte ich Jahrzehnte nicht mehr 'drangedacht. 

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Klar, geht man erstmal nicht davon aus, dass Regen einen CP-Stellplatz unter-/wegspült. Ein Starkregen oder Unwetter haben aber schon eine andere Dynamik, z.T. nicht wirklich vorhersehbar. Der CP-Betreiber hat Dich samt WoMo offensichtlich aus der Lage befreit. Konnte das, da er entsprechend ausgestattet war, weil dies anscheinend in der Gegend/Natur schon mal vorkommt. Oder war der CP allgemein in einem schlechten Zustand?
Wenn man z.B. in Dünen einen Stellplatz hat, kann es naturbedingt windig werden und Sandverwehungen können einem die Abfahrt vermiesen. Im Gebirge können plötzlich entstehende Sturzbäche zu Unterspülungen und Muränen... führen > wenn dies ein typischer Wasserabfluss ist, dann hat ein CP da nix verloren. Wenn dem nicht so ist, hat das Wasser einen neuen Weg gesucht und gefunden, dann wird der CP-Betreiber erstmal außen vor sein.
Die Physik solcher Pänomene ist auch in Sandgruben, an sandigen Ufern und Mittelgebirgen oder an Hügeln nicht anders.

So komm ich zurück zu meiner Erinnerung... einen Stellplatz muss man sich ansehen und abwägen, ob dieser i.V.m. dem zu erwartetendem Wetter als Nachtlager tauglich ist. Am Straßenrand ist auch nicht jedes Bankett befahrbar. Natürlich sind wir häufig nicht mehr gewöhnt, die Fahrbahnbeläge und Stellplätze kritisch anzusehen, sollten wir aber, weil letztendlich haben wir den Schaden, den Aufwand, Zeit- und Nervenverlust.
Wenn wir nicht nur baumlose zementierte Parkbuchten mit maximaler Absicherung/Versicherung möchten, ist die Natur zu berücksichtigen. Und bei "maximaler Absicherung/Versicherung" wäre auch zu berücksichtigen, wie weit man heutzutage mit seinen Ansprüchen kommt, von dem Aufwand mal ganz abgesehen.

Wo ist jetzt das eigentliche Problem?
Der CP-Besitzer oder dessen Beauftragte haben Dein WoMo wieder herausgezogen. Musstest Du dies extra zahlen? Ging etwas kaputt?
Klar - erstmal eine blöde Erfahrung.

Wurde Dir der Platz zugewiesen oder hast Du den Platz selbst gewählt? 
Möglich wäre, dass Du bei der Platzwahl die Wetterverhältnisse nicht berücksichtigen konntest/nicht berücksichtigt hast. Berichtige mich, wenn's nicht so ist. Bzw. war Dir nicht bewusst, was in dieser Gegend ein Starkregen bewirken kann, weil sowas in Deiner bzw. den Dir bekannten Gegenden nicht in der Art vorkommt.
Vielleicht hatte das Personal vor Ort die Wetterprognose als weniger schlimm eingeschätzt und Dich daher dort parken lassen bzw. eingewiesen. Weil das Wetter eben auch keine Konstante ist.

Vielleicht war's ein frisch angelegter zu wenig befestigter/verdichteter Platz - auch möglich > und für Dich sowie andere nicht erkennbar instabil? 

Zu viele offene Fragen.

Deine Problemanalyse mit dem tieferliegenden Regenwasser ist naheliegend. Vielleicht war der Angestellte deshalb pampig, da für ihn dies naheliegend und unabdingbar war, nach dem Motto: Was hast Du Dir anderes erwartet? Trotzdem macht der Ton die Musik.

Primär gilt > "Im Winter ist mit Schnee zu rechnen" - soll heißen > in der "Natur" halt auch mit Natur. Ob da immer gleich ein Verantwortlicher gefunden und haftbar gemacht werden kann und soll? Denke, dass dies den Zugang bzw. die Zufahrt zu vielen naturnahen Stellmöglichkeiten auf Dauer unmöglich machen würde.

Campstera 

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Campster stahlgrau 2020,
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Eingesunken 06 Jun 2026 16:32 #27

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Echt, Dackelgarage mit Feldbett … täuscht Dich da nicht Deine Erinnerung? Ich konnte in diese Behausung gerade robben :) Aber ernsthaft: Ein Blick in die Natur schadet nie: Sei es, um eine Senke bei Regen zu meiden, eine Erhebung bei Sturm oder auch nur die ewig nachtropfenden Laubbäume. Sowas lernt man am besten (und vor allem liebsten) schon als Kind - oder durch Erfahrung.

Natur lässt eben nicht mit sich diskutieren - ich mag es, wenn wir ab und zu etwas „relativiert“ werden. Nicht zuletzt deshalb campe ich gerne (nicht nur im Kasten).
Munter bleiben, Mattes
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Eingesunken 06 Jun 2026 16:33 #28

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Was für mich total ok wäre. Also dass dann halt viele Plätze nicht befahrbar wären. Ich meine, damit wird ja auch Geld verdient. 

Wo jetzt das Problem liegt? Ich hatte danach gefragt, was man tun kann. Das weiß ich jetzt, denen danke ich herzlich. Ansprachen mit dem Tenor, wie blöd ich bin, brauche ich tatsächlich weniger. Es war einfach nicht zu sehen. Und tatsächlich haben sich schon die Nächsten den Platz angesehen, obwohl der nächste große Regen angekündigt ist. Der Betreiber macht einfach gar nichts. Fair?
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Eingesunken 06 Jun 2026 16:41 #29

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Ganz allgemein - und wirklich auf niemanden hier gemünzt: Ist u.U. auch eine Frage, welches Bild man nach außen abgibt. Killermobil mit Rammbügel und Geländereifen, Offroadaufkleber quer über den Kasten, Klappspaten am Heck und  Sandbleche an den Seiten - da sagt sich der ein oder andere Platzbetreiber schon, er müsse dem Kandidaten wohl nicht mehr einparken in der Düne erklären. Das macht er eher bei Mietwomos, deren gesamter Anblick schon nach "ich habe keine Ahnung wie das hier geht" schreit. Wenn man nicht zum Belustigungsobjekt der erfahrenen Camper werden will, fragt man jene auf den Nachbarplätzen einfach vor dem Parken um Rat - die helfen nämlich in aller Regel Neulingen mit Rat, Tat und Bier (und dem Lagerort der Matten) wenn man nicht erst mal grußlos und allwissend eine halbe Stunde lang einparkt mit wild gestikulierendem Partner, bis die Campingstühle der Nachbarn in Zweierreihen wie beim Pokalfinale aufgestellt sind und die ersten Wetten laufen. Motor aus, aussteigen, gucken, planen, dann leise und schick drauf in zwei Zügen und fertig. Nicht nur den Himmel  wg. Solarzellen und Satschüssel oder die schöne Aussicht im Blick haben, sondern die Antriebsräder eher dicht am festen Untergrund parken und nicht möglichst tief im Gelände, wo das Wasser sich sammelt, und auch nicht in die ausgefahrenen Senken, wo schon drei mal offenbar jemand rausgezogen wurde.
Zum Gewicht sparen das Gesetzbuch daheim lassen und einen ordentlichen Reifenkompressor und Bier oder ne Flasche Röteli und Gläser für die Nachbarn dabei haben.
Grüße
Chris
Meine Beiträge geben meine persönliche Meinung wieder, ohne Anspruch auf sachliche Richtigkeit. Mit Deinem Namen spreche ich Dich gerne an - wenn ich ihn kenne :-)
2025er Summit Shine 600L auf Jumper Heavy nach Schwalbennest 1988 / Dethleffs Ducato 1995 / T3 Joker 2002 / T4 Cali 2003 - 2026
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Eingesunken 06 Jun 2026 18:44 #30

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...damit wird ja auch Geld verdient. 

Wo jetzt das Problem liegt? ...Ansprachen mit dem Tenor, wie blöd ich bin, brauche ich tatsächlich weniger. Es war einfach nicht zu sehen...Der Betreiber macht einfach gar nichts. Fair?

 

Deine Schilderung ist für mich ein Anreiz auch selbst wieder vermehrt aufzupassen. Es passieren solche Dinge, deswegen ist diejenige Person noch lange nicht blöd.
Beim dritten Mal an der gleichen Stelle, würde aber auch ich stark davon ausgehen. 

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Eine Offroad-Ausrüstung werden viele nicht unbedingt dabei haben müssen, auch, wenn sich früher oder später so gut wie jeder mal (fast) festfährt.
Es kann gut helfen etwas mitzuhaben, u.a. um Zeit und Geld zu sparen. Es kann aber auch unnötiger Balast sein, abhängig vom Campingverhalten - wie so oft.
Persönlich sind meine Optionen, wenn mal nichts mehr geht: Luft ablassen, kleine Anfahrhilfen - ob die dann überhaupt helfen?, eine AC-Mitgliedschaft, freundliche Unterstützung - gerne gegen einen Obolus. Vermeidung > soweit irgend machbar. Keiner, den ich kenne, bringt sich absichtlich in so eine Situation.
Wenn sich immer wieder Leute dort festfahren reicht die Kennzeichnung, der Lageplan oder der Austausch mit den Kunden nicht. Einige werden den CP meiden, wenn sie diese Erfahrung machen. Andere stehen anderswo, sehen das sich wiederholende Malheur, werden nie unten parken und genießen die Vorzüge des Platzes, vielleicht ohne viele Worte mit dem Betreiber zu wechseln. Da ist es doch wieder von Vorteil, mobil zu sein. Und trotzallem wird kaum jemand mit dieser Erfahrung in ähnlichem Gelände erneut am tiefsten Punkt parken.

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Campster stahlgrau 2020,
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