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Eingesunken 06 Jun 2026 20:00 #31

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Das glaubt man aber. Ich glaube nicht, dass ich eine besonders wilde, unerfahrene oder unbedachte Camperin bin und ich kenne meine Karre mittlerweile seit acht Jahren. Allerdings suche ich jetzt in der Regel auch nicht gezielt das Rough - und bin überrascht, wenn es mich dann plötzlich findet. Immerhin sind die Löcher hier zu Staun- und Warnobjekten für die Nachbarn geworden. Und ich habe mir jetzt 4,5 kg Bergebretter von Tred bestellt. Ich hoffe, ich werde sie nie brauchen müssen. 

Der „Platzwart“ hier war nicht zu sprechen, so dass ich mir den Ausweichplatz selber suchen durfte. Hab jetzt mal einen weiter oben gesucht. Und morgen bin ich weg. 
Roadcruiser auf Citroen, 120 KW, profondorot.
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Eingesunken 06 Jun 2026 20:09 #32

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Bisher hatte ich noch nicht das Vergnügen mich mit dem Kasten festgefahren zu haben .......  vielleicht bin ich da auch ehr der Schisser und schaue mir an, auf welchen Untergrund ich da fahre.
Eine Story ist mir da noch im Sinn.  Geiranger CP ..  Belegung war recht dünn, Betreiber meinte in der Reihe könnte ich mich hinstellen.  Ich bin dort hin und fand eine Stelle, die mir zusagte, weil diese vorab wohl mal als Weg genutz war und somit befestigt und nicht nur Wiese.
Ich stand gut und sicher  ...  im Nachgang kam noch ein relativ neuer Kastenwagen mit AT Reifen drauf und Offroad-Aufgemotzt um einen Stellplatz zu belegen.
Am Ende hatte er 3 Stellflächen  durchwühlt und ist immer wieder vor und zurück bis es ihm dann gut war. Er konnte sich dann jedenfalls nicht beschweren, den Matsch vor seiner Schiebetür hatte er selbe aufgewühlt.
An dem Tag kam dann der Stellplatz-Traktor noch 3 mal, um einen festgefahrenen Camper wieder auf den Weg zu bringen.

 
Pössl 540 Summit Prime , Citroen Jumper EZ 2022, 140 PS , Schalter
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Eingesunken 06 Jun 2026 20:44 #33

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Und ich habe mir jetzt 4,5 kg Bergebretter von Tred bestellt. Ich hoffe, ich werde sie nie brauchen müssen.  
Haben ist besser als brauchen. 4,5kg pro Stück? Da würde ich persönlich zu Alu greifen. Mich würden Plastikboards abschrecken mit ihren ganzen Sicken und Rillen - wäre mir viel zu aufwendig zu reinigen nach einer Matsch-Session. Dann lieber gleich beim Abstellen die Alubleche unter die Räder - wer´s unauffällig mag auch in Schwarz eloxiert - und schnell gereinigt und verstaut. So was in der Art: shop.gmb-mount.de/Ausruestung/Sand-Pioni...-Rallye-HR1300?c=169
Grüße
Chris
Meine Beiträge geben meine persönliche Meinung wieder, ohne Anspruch auf sachliche Richtigkeit. Mit Deinem Namen spreche ich Dich gerne an - wenn ich ihn kenne :-)
2025er Summit Shine 600L auf Jumper Heavy nach Schwalbennest 1988 / Dethleffs Ducato 1995 / T3 Joker 2002 / T4 Cali 2003 - 2026
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Eingesunken 06 Jun 2026 21:41 #34

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Bisher hatte ich keine Probleme mit dem Untergrund, aber ich schaue mir das wirklich vorher genau an.
Einmal hatten wir an einem See im Gras gestanden und die Wettervorschau hatte noch kräftigen Regen vor dem Abreisetag gemeldet. Ich hatte deshalb meine billig Plastik Anfahrhilfe (so gelbe Dinger von Amazon) bei Ankunft unter den Vorderrädern platziert um die erste Vorwärtsgeschwindigkeit zu ermöglichen. Am Abreisetag war der Rasen wirklich weich und ich bin dann mit dem ersten Schwung die fünfzig Meter auf einen festen Weg gekommen. Deshalb kann man solche Hilfen gerne vorher unter den Antriebsrädern platzieren, oder spätestens dann, wenn es anfängt zu regnen.
Pössl Summit 640 Prime 12/2021 l Citroen Jumper 165PS l Liontron 200AH I Truma6E I Alpine702 I DuoControl I Truma CP plus I Dometic Perfectview I Thule Omnistor I Alarm/GPS I Osram LED I Goldschmitt Schraubenfedern I Uebler i21 I AHK fest

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Eingesunken 07 Jun 2026 09:47 #35

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Bei unbekannten  etwas  zweifhaften Plätzen,schlechtem Wetter  " begehe" ich auch . Auch schlechte Zufahrten meide ich möglichst.
Leider kann man davor nicht immer Parken.

In Carthagena wurden alle früh nachts von der Polizei  geweckt .  Es würde 2 Tage stark  regnen, dort  sei es zu niedrig. Und so war es auch.
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Eingesunken 07 Jun 2026 09:53 #36

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@Rotkrusa

Also ganz ehrlich: Den größten Teil der Kommentare hier würde ich einfach ignorieren. Besserwisserei und Dissen gehört für einige hier zum Pflichtprogramm.

Ich bin ja nun schon eine ganze Weile im Camper unterwegs und auch ich hatte mich auf einem offiziellen Stellplatz in der Toskana schon böse festgefahren. Hier war einfach eine drei Finger breite Kiesschicht über einen Lehmboden gestreut. Nach mehreren Tagen Regen war der Lehmboden natürlich …nun…kontraproduktiv ;-)
Ohne Schaufel hätte ich das vorher auch nicht erkennen können. Seitdem habe ich Sandboards und AT-Reifen und halte fest an meinem Glauben fest, das die mir etwas helfen 

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Beim freistehen schaue ich mir natürlich schon auch etwas genauer an, wo ich gerade stehe. Aber auf einem offiziellen Campingplatz würde ich nun auch davon ausgehen, das der Platzbetreiber „prekäre“ Plätze sperrt.

Einige Kollegen hier im Forum sind natürlich Camping-Götter und sehen das vorab mit ihrem professionellen Laserblick. Uns Normalos passiert das eben mal.

Also ärgere Dich nicht - weder über das Geschehene, noch über die Reaktionen im Forum. Ist eine Erfahrung, die du gemacht hast und in einigen Wochen wirst du lachend von deinem Abenteuer erzählen ;-) 
 
Gruß
Andreas

Adria Twin Supreme 600 SPB
Davor Pössl 2Win R Plus, 140PS Zitronen-Power, liebevoll "Berta Sorglos" genannt.
Seit Januar 2025 dauerhaft im Camper unterwegs.
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Letzte Änderung: von Berta_Sorglos.

Eingesunken 07 Jun 2026 11:28 #37

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na gut, mein Senf dazu:

Es schadet nicht, als KaWa-Fahrer etwas tiefer in das Thema einzusteigen:

Auf YT findet man Videos eines Offroad-Magazins aus Lübeck. Man kann sich Videos über Bergetechniken anschauen.

Auch ein Ratschengurt (Schwerlast-Ausführung) kann beim Rausziehen helfen. (Führe ich zur Zeit nicht mit, wäre aber eine Option.)

Ich führe immer einige Holzklötze mit. Falls erforderlich, würde ich die Klötze unter den Bordwagenheber legen und versuchen, das festgefahrene Rad anzuheben. Würde dann Äste/Steine/Bretter usw. suchen und unterlegen. Ist halt Arbeit, die sich über mehrere Stunden erstrecken kann.

Man kann auch andere Camper (so 5 bis 10 Leute) bitten, die festgefahrene Karre zu schieben (so wie bei Matsch und Schnee). Dieses "bitten" habe ich auch schon für andere festgefahrene Camper gemacht. Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil.

Stehe gerade im Sand in der Bretagne. An der Rezeption des CP wurde auf die Gefahr des Festfahrens hingewiesen.
Meine Auffahrkeile liegen auf den gelben Unterlegteilen (die wurden hier schon beschrieben).

Schönen Sonntag

andreas
Jumper (Trenta), 2019, Heavy, 140 PS und Honda CB 125 F (11 PS)
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Eingesunken 07 Jun 2026 12:34 #38

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Keine Probleme auf der nassen, tiefen Campingplatz-Wiese (mehr), weil (jetzt) Allrad.
Entspannt bei schlechtem Wetter deutlich.

 

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Eingesunken 07 Jun 2026 12:41 #39

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Mit bisher nur 40.000 km Campingerfahrung war bisher die größte Herausforderung bezüglich der Traktion Fähren bei Regen (ich vergesse regelmäßig die Traktionshilfe vorher einzuschalten). Es hat also noch Reserve und ich glaube, ich kann auch sicher noch an meiner Technik feilen.

In England und in Irland scheinen Campingplätze grundsätzlich eben zu sein oder festen Boden zu haben. Trotz verregneter Saison hatte ich nie Probleme. Ansonsten bin ich Asphalt-Freisteher.

Bevor ich Auffahrbleche durch Europa toure oder mit AT-Reifen zu > 99,95 % auf befestigten Straßen fahre, achte ich lieber darauf, wo ich hinfahre bzw. riskiere, Hilfe holen zu müssen. Warten im Camper ist nicht das Schlechteste.

Ich kann aber auch verstehen, dass jemand solches Zubehör wählt, wenn er öfters in entsprechendem Terrain unterwegs ist oder möglichst 'autark' sein will. Die Empfehlungen von Andreas scheinen mir aber sinnvoller zu sein. Statt einen Holzklotz würde ich vielleicht einen Auffahrkeil nehmen. Der ist leichter, überlebt die Bergung vielleicht nicht, hilft aber auch die Abfahrt-Position am Start (proaktiv) zu verbessern. Ansonsten kann man auch Steine und Holz suchen. Eine Universalschere, die sich auch als Astschere eignet habe ich jedenfalls im Bordwerkzeug und auch ein Abschleppband.
Grüße
Dieter
-
2Win, 140 PS, Automatik, heavy, MJ 26
Leergewicht 2,98 t - Verbrauch 9,5 Liter (im PWR-Modus und 54 km/h Schnitt)
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Eingesunken 07 Jun 2026 12:54 #40

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Zurück auf festem Untergrund :-)

 

 
Grüassli Mats
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RoadcampR; Jumper; AH03-AHP, 120kw, 1997cm3; TrumaD6; iNET; 3kg Gas; LT April 2018; 2x PV-150-SP-44; VE Orion XS; VE SmartSolar MPPT 100/30; G.D.W.+Atera DL3, DDX4018DAB, SinePower DSP 412, RFID-Türöffner

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