Moin.
Die Tastatur ist immer noch fritte! Grrrr.
Stimmt sind doch nur 10.000 ppm! Sorry!
Die 10kppm kommen aus dem Chemiebuch von 1980.
Mal kurz Nachgeforscht: Was sich da geändert hat.
Die in Wikipedia beschrieben Messmethode ist Messung nach dem Integrationsprinzip, wobei sowohl die CO-Konzentration,
als auch der Zeitraum über den diese Konzentration gemessen wird, Alarmkriterien sind. Ein Beispiel für gängige Alarmmelder:
Der Alarm wird ausgelöst bei
50 ppm CO über den Zeitraum von 90 min,
100 ppm CO über den Zeitraum von 30 min
300 ppm CO über den Zeitraum von 1-2 Minuten
Dies ermöglicht eine hohe Fehlalarmsicherheit, bei gleichzeitig schneller
Warnung im Fall einer schlagartigen Freisetzung von CO.
Die Geräte sind im Regelfall dann nach DIN EN 50291-1; VDE 0400-34-1 2010-11 geprüft.
Die Messmethode 1980 war einfach PPM pro m³ ohne "Aussetzungszeitraum (Exposertime)"
Die 10kppm beziehen sich auf "radikale" und "nicht radikale" oder freie CO-Moleküle (Ist wahrscheinlich auch wieder der falsche Begriff - egal). "Radikale" existieren quasi nicht lang genug um Schaden anzurichten, binden sich mit irgend was zu CO2 und H2-0 und noch irgendwas, Sie haben die Neigung schneller zu reagieren. Daher der Zeitfaktor in der neuen Messmethode. Übrigbleiben die freien Moleküle. Dumm ist es nur dann wenn die Reaktion mit freien CO-Molekülen in unserer Lunge stattfindet. Leider werden genau diese CO-Moleküle viel lieber von unserer Lunge verarbeitet wie das schnöde O2. Resultat ungünstig.
Es gibt aber immer noch zertifizierte Geräte, die genau die 10Kppm als Schwellwert haben und diesen auch anzeigen - obwohl DIN EN 50291-1; VDE 0400-34-1 2010-11 geprüft und zertifiziert sind - angeblich!

. Habe das Teil gerade mal vom Schreibtisch in die Elektroschrottkiste befördert. Gut das wir gerade drüber gesprochen haben .... Jetzt ganz schnell in den Einkauf, neues Gerät bestellen.
Da fängt der Tag doch wieder positiv an!
Grüße Stefan