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Franz Jäger
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Vorab: Unser WoMo fährt seit Auslieferung vor über 40Tkm auf Conti Van Contact 4 Seasons. Und das nun schon 7 Sommer und 6 Winter lang zu unserer vollsten Zufriedenheit, obwohl wir sie uns nicht ausgesucht haben. Sie waren halt drauf beim Kauf.
Glück gehabt: Wir sind weder bei -15°C im verschneiten Riesengebirge noch bei Starkregen in Estland ins Rutschen gekommen und selbst an feinsandigsten Waldwegen nie steckengeblieben. Die jüngste Griechenland-Tour von 3.600 km hat das Kästchen mit einem Verbrauch von 8,9 l/100km absolviert, obwohl vollbeladen und 5x über Pässe von mehr als 1.000m, darunter 2x Brenner, was zumindest nicht gegen die Reifen spricht. Dies alles bei gesitteter, eher defensiver Fahrweise, versteht sich.
Die Reifen sehen aus, als könnten sie noch mindestens 20-30Tkm mit uns mitrollen. In Anbetracht des Alters der Gummis beginne ich trotzdem langsam, über einen Erneuerung des Kästchen-Schuhwerks nachzudenken.
Womit wir beim Thema wären.
Aufgrund der rundum positiven Erfahrungen mit unseren Reifen stehen die Conti Van 4 Seasons natürlich mit großem Abstand auf Platz 1 der Wunschliste. Wobei ich darauf hoffe, dass die Qualität heute mit der von 2018 mithalten kann. Woher die Reifen dann letztendlich kommen, ist für uns ehrlich gesagt zweit- bis drittrangig. Bei dem Thema steht Sicherheit ganz oben, auch höher als der Preis. Wir wollen diesbezüglich möglichst keine Experimente.
Was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist dieses generelle Verächtlichmachen chinesischer Produkte. Schaut nur mal ehrlich in eure rollenden Ferienhäuser und denkt euch alles weg, was aus China kommt. Wie viel Ferienspaß würde dann wohl noch übrigbleiben?
Wir können uns hier in Deutschland starkreden, wie wir wollen. Die Zeiten sind vorbei, als China bloß unsere verlängerte Werkbank war und wir über deren Produkte süffisant lächeln durften. Europäischen Automobilherstellern vergeht das Lächeln gerade. Und nicht nur ihnen. China betreibt seine eigene Raumstation (und nimmt gerade die nächstgrößere in Angriff), während der goldene Westen für seine ISS Geld, Know-how und Menschen in 20 Ländern einschließlich Russland zusammenkratzen und das alte Ding nun noch ein paar Jährchen länger betreiben muss, weil es an all dem Genannten mangelt. Die Chinesen sind inzwischen wie andere auf dem Mars gelandet und als Erste auf der Rückseite des Mondes. Deren Züge fahren im tibetischen Hochland über 5.000m hohe Pässe, während unser ICE schon gefeiert wird, wenn er im Flachland zwischen Berlin und Hamburg weniger als 6 Minuten Verspätung hat.
Und was Reifen angeht, bin ich überzeugt: so schlecht, wie sie in diesem Thread von vornherein geredet werden, können zumindest die besten China-Modelle kaum sein. Denn für Reifen, die sich in diesem Riesenland mit seinen extremen Klimazonen und nicht weniger extremen Straßenverhältnissen bewähren, können europäische Straßen keine wirklich größere Herausforderung mehr sein.
Deshalb: wir für unseren Teil wären an ehrlichen, unvoreingenommenen Erfahrungsberichten zu WoMo-Reifen hier im Forum sehr interessiert - unabhängig davon, ob es sich um Produkte aus China, Deutschland oder anderswoher handelt. Denn für den Fall, dass es unsere Conti-Reifen vielleicht nicht mehr gibt, wenn wir sie eines Tages brauchen, hätten wir schon gerne eine Alternative, die zumindest gleichwertig wäre.
Viele Grüße und einen guten Plan auf allen Wegen wünscht
Egon
Summit 600 plus Heavy (2018) auf Citroën 163PS. LiFePO4 270Ah, Büttner BCB 20/20, Solar 120 Wp, DuoControl, MaxxFan und diversen anderen Kram, aber keine Keile.
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