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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 08:36 #31

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Tach, da ich das AT9 selbst hab, verfolge ich die diversen Post's in den Foren und Gruppen schon ein paar Monate. Hab mir selbst eine kleine Übersicht aus den "gesammelten Werken" gebaut.

Meine Resultate:
1. viele User posten mehrfach, es sind also nicht wirklich so viele Fälle wie man auf den ersten Blick glaubt, trotzdem ist die Ausfallquote mit Sicherheit höher wie üblich.

2. Es sind nicht unbedingt die schweren Fahrzeuge bei denen es passiert, sondern meist die 180PS, ein paar der kurz gebauten 160PS sind dabei, aber Fälle mit dem 140PS habe ich bisher keine gefunden, es sind da auch genug 180PS als 3.5t Kasten dabei, also die These "hohes Gewicht" ist nicht haltbar. Vermutlich werden die schweren Fahrzeuge als 180PS-Versionen gekauft, daher scheint es im ersten Moment so, dass es mit dem Gewicht zusammenhängt. AT9-Probleme mit 140PS finde ich nur in den ersten Baujahren, da gab es dann ja ein Update und damit schienen diese Probleme beseitigt, Totalausfall war da aber kein nachvollziehbarer dabei.

3. Meist wird Spanbildung und verbranntes Öl festgestellt, ausserdem scheint bei einigen die Wandlerüberbrückungskupplung im Lauf des Schadens fest zu gehen, die schreiben, dass der Motor abwürgt sobald man eine Fahrstufe einlegen will, passt zum verbrannten Öl.

4. Wurden wohl am Anfang der Schäden die Automatikölkühler und das Schlauchpaket oft nicht mit erneuert, damit kamen Reste des verbrannten Öls und Späne in die Tauschgetriebe und die gingen schnell wieder kaputt. Das scheint man mittlerweile gemerkt zu haben. Wenn aktuell eine Werkstatt nur ein Getriebe bestellt, hakt Fiat sofort nach und liefert Ölkühler und Schlauchpaket mit.

Dass Fiat die Problematik nicht kennt und nicht weiß was da schief gelaufen ist, glaube ich nicht, einige User berichten davon, dass sie die Füllmenge haben prüfen lassen und es kamen oft zu niedrige Füllstände raus. Aber so recht klar wieviel fehlt wird nicht.
Es gibt Berichte, dass Fiat das Öl abgelassen hat, um die 3,5l festgestellt wurden und dann 6l aufgefüllt haben. Bei einem der dann nachgehakt hat, wurde dann auch erkannt, dass man so das Getriebe überfüllt, es wurde nachgemessen und angeblich um die 1,5l wieder abgelassen. Das komplette Getriebe hat 6l, die bekommt man aber nicht raus, da stehen mindestens 2l im Wandler, Ölkühler und den Ecken des Getriebes.
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 10:52 #32

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Hallo Tommo,

habe den Artikel vollständig gelesen und schätze Deine fachlichen Beiträge dort. Auch Deiner Zusammenfassung kann ich mich weitgehend anschließen. Es deutet viel auf einen Produktionsfehler hin, der vor allem bei Lasteinwirkung dann meist ziemlich schnell zum Schaden führt.

Ein im Ducato-Forum von einem User zitierter Automatikgetriebe-Fachmann glaubt an eine überlastete Überbrückungskupplung - dies wäre auch mein heißester Kandidat. Die überlastete Kupplung verbrennt das Öl und in Folge der ungenügenden Schmierung gibt es Spanbildung.

Zum Thema Schadenshäufung sehe ich wie Du an 1. Stelle das Drehmoment des Motors (180 PS-Version), an 2. Stelle dann aber auch die Belastung (praktisch das Gegenmoment). Je schwerer die 180 PS-Fahrzeuge, umso häufiger der Fehler. An 3. Stelle könnte vielleicht ein weiterer unbekannte Faktoren stehen. Es gibt wie immer sicher eine hohe Dunkelziffer (z. B. ein User berichtete von 3 weiteren Getriebeschäden auf dem Hof eines Händlers).

Falsche Ölmenge ab Werk schließe ich eher aus (könnte vielleicht ein Fehler in der Werkstatt sein, wenn das Getriebe gewartet oder getauscht wird). Die Produktionsprozesse sind standardisiert. Außerdem bezweifle ich, dass 1,5 Liter zu viel oder zu wenig Öl beim 3,5 Tonner mit 160 PS nicht zum Ausfall führen bzw. nicht schon von Anfang an beim Schalten, bei den betroffenen Fahrzeugen, auffallen.

Meine bisher aus allen Fakten abgeleitete Empfehlungen (auch bei 3,5 t): Auf mehr als 160 PS und den Eco-Modus verzichten. Getriebeölspülung nach 100-150.000 km (je nach Belastung), in jedem Fall vor Ablauf der Garantie das Öl auf Zustand und Inhalt prüfen.

Viele Grüße
Dieter
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Dieter
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 11:19 #33

  • farang
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Auf mehr als 160 PS und den Eco-Modus verzichten

Ich sollte meinen 160PS ZF AT9 also vorsorglich nicht im Eco Modus fahren, verstehe ich das richtig?

Off topic: Beim Aisin AT8 besteht die Problematik nicht und 180PS wären unbedenklich?
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 12:55 #34

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Ich werde unseren wahrscheinlich bei 100000 km spülen lassen, er hat jetzt 65000 km, somit in ca. 2 Jahren. Dieses werde ich dann von einer Profi Werkstatt machen lassen.

Spülen wird sicherlich besser sein wie ein Wechsel.
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 13:24 #35

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Off topic: Beim Aisin AT8 besteht die Problematik nicht und 180PS wären unbedenklich?
Den Ducato und Brüder gibt es ja erst seit Mitte des Jahres mit dem Aisin EAT8. Das werden erst wenige Kästen auf der Straße sein und noch weniger WoMos.

Evtl. mal bei der Crafter Fronttriebsversionfraktion nachfragen. Da gibt es das Aisin mit 180 PS, 410 Nm (Ducato 450 Nm) und bis zu 3,5t.
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 13:28 #36

  • farang
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Bei der Crafter Fronttriebsversionfraktion nachfragen. Da gibt es das Aisin mit 180 PS, 410 Nm (Ducato 450 Nm) und bis zu 3,5t.

Ducato 450Nm soweit klar, aber für was steht 410 Nm? Baut Aisin verschiedene Varianten?
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 13:55 #37

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Nein. Der Crafter-Motor hat nur 410 Nm. Ist ja auch nur ein 2,0 Liter.
Gruß
Günter
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 14:14 #38

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@ Kaffee_am_Steuer: Das mit der WÜK war ich, ich hatte bei einer Schulung den Mitarbeiter eines Getriebeherstellers drauf angesprochen.
Aber es ist nicht klar ob die WÜK die Ursache oder eine Auswirkung ist.
Die Pumpe in dem Getriebe soll bis zu 17,5bar liefern. Die WÜK ist eigentlich das stärkste Kupplungspaket von allen.
Am wahscheinlichsten ist es, dass irgendwo intern der Druck auf dem Weg in den Wandler abfällt und die Kupplung dann anfällt zu rutschen. Es gibt z.B. am Wellenpaket zum Wandler/WÜK eine Buchse, die geht wohl bei hohen Laufzeiten schon mal kaputt , dann fließt das Öl teilweise zurück ins Getriebe und nicht in den Wandler. Wenn diese Buchse z.B. mangelhaft gefertigt ist, könnten die Späne stammen, dann fällt irgendwann der Öldruck im Wandler ab, die WÜK rutsch durch, wird heiß und das Öl verbrennt. Wenn es extrem wird, könnten sich auch Scheiben in der Kupplung festfressen, was dann das Abwürgen erklären würde.

Bei Facebook findet man irgendwo mal ein Bild von abgelassenem Öl mit Spänen. Das war aber noch ganz hell und klar, nur halt metallischer Abrieb drinnen. Da stört mich die Farbe des Öls massiv, das Petronas Tutela AS8 ist Grün uns zwar ziemlich kräftig, das kommt auf dem Bild garnicht raus. Auch das entsprechende Mopar-Öl ist so kräftig grün.
Könnte also auch sein, dass bei einigen Getrieben einfach ein falsches Öl eingefüllt wurde, bei den Lamellenkupplungen wäre das z.B. auch innerhalb weniger 1000km tödlich.

Am Ende kann man aber nur vermuten, ohne so ein Getriebe mal zerlegt zu haben wird man die Ursache nicht raus bekommen.

Zum Thema Getriebespülung: Da bin ich nicht so ein großer Freund von. Die meisten Probleme kommen weil der Belagabrieb irgendwann vom Öl nicht mehr in Schwebe gehalten wird uns sich absetzt. Vor allen in den feinen Kanälen der Mechatronik macht das Probleme. Spült man nun so ein Getriebe, kommt man 1. nicht an den kompletten Abrieb in den Kanälen ran und 2. kann es passieren, dass man abgelagerten Abrieb nur irgendwo anders hinspült. Dann schaltet nach dem Spülen ein anderer Gang nicht mehr sauber oder es zickt sonstwas.
Statt alle 100.000km 20l Öl durchzuspülen, finde ich es besser zwischendurch immer mal einen Teilölwechsel zu machen. Es kommen keine 4l raus, Karre gut warmfahren, ablassen, frisches Öl auffüllen.
Dann kommt das Öl nicht an seine Grenzen was die Ablagerungen angeht weil man jedesmal einen großen Teil verschmutztes Öl ablässt und frisches auffüllt.
Ich persönlich hab bei unserem Fuhrpark damit nur gute Erfahrungen gemacht, die Getriebe laufen alle völlig unauffällig auch bei hohen Laufzeiten noch.
Filterwechechsel ist bei dem Getriebe ja leider so nicht möglich, dafür muss es raus und zerlegt werden.
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 15:57 #39

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Auf mehr als 160 PS und den Eco-Modus verzichten

Ich sollte meinen 160PS ZF AT9 also vorsorglich nicht im Eco Modus fahren, verstehe ich das richtig?
Ja, ich würde nur noch den Normal-Modus und den Power-Modus (vielleicht in den Bergen) nutzen. Mit Hänger oder ab 4 Tonnen nur noch den Power-Modus.

...Spülen wird sicherlich besser sein wie ein Wechsel.
Nach meiner eigenen Erfahrung (nicht ZF), nach meinem Verständnis von Technik und vielfach bestätigt (nicht ZF): ganz eindeutig: ja oder mindestens dann, wenn es Probleme gibt.
Aber: ich würde eine Werkstatt nehmen, die für diese Arbeit von mehreren Leuten unabhängig empfohlen wird oder (wenn nicht verfügbar) etwas früher/öfter halt einen normalen Ölwechsel machen.

Der Empfehlung von Tommo würde ich im Zweifel eher folgen. Fachlich hat er deutlich mehr Ahnung/Erfahrung als ich - besonders bei diesen Fahrzeugen.

@TomMo Ja: wieder Zustimmung :)
Zumindest bei kleinen Problemen und bei Daimler-Automatik-Getrieben wird die Spülung ausdrücklich und ziemlich einstimmig in den zugehörigen Foren empfohlen. Allerding sind deren Eigner mit der Spülung oft spät dran, weil der Hersteller nur einen (1) Tausch in der Lebenszeit des Getriebes vorgibt. Leider sagt einem niemand, wie lange die Lebenserwartung des Getriebes geplant ist (hatte mal 160 Tkm von einem Meister gehört). Mein 9G-Getriebe mit ca. 2 Wechseln und 2-3 Spülungen hat jetzt 400 Tkm und schaltet ganz passabel (nicht wie neu, aber plausibel und komfortabel). Einmal hatte ich (bei 200 Tkm ein paar Unplausibilitäten und mittlere Härten beim Schalten - Getriebeölwechsel half nicht, die Spülung aber sofort und vollständig.
Grüße
Dieter
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 24 Sep 2024 16:26 #40

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@TomMo Ja, wieder Zustimmung :)
Nur bei der Getriebeölspülung hatte ich zweimal den Nutzen gespürt und nie die Folge des Risikos. Zumindest bei kleinen Problemen und bei Daimler-Automatik-Getrieben wird die Spülung ausdrücklich und ziemlich einstimmig in den zugehörigen Foren empfohlen..

Man muss sich mal vor Augen führen, wann die Spülung normalerweise gemacht wird. Dann wenn Probleme auftreten. Da ist dann der Dreck überall drinnen. Wenn man Glück hat, kommt er gut raus, wenn man Pech hat liegt er hinterher woanders. Klar die Spülung wird empfohlen, ist auch wenn Probleme auftreten das Mittel was erstmal am wenigsten kostet, ansonsten müsste man das Getriebe halt zerolegen.
Einfach den ganzen tollen Versprechen mit "Lifetime" oder "Longlife" Füllungen nicht glauben. Das funktioniert sehr begrenzt, bei LKW im Langstreckenverkehr z.B. aber nicht bei Kurzstreckenfahrzeugen oder wenn die Kiste jedes Jahre 6 Monate nur rumsteht. Das Öl altert, es kommt über Belüftungen immer Luftfeuchtigkeit rein, die Schmutzpartikel haben Zeit sich abzusetzen.....
Ich hab vor kurzem bei meinem nach gut 2 Jahren und 22000km einen (Teil)-Ölwechsel am AT9 gemacht, man sieht dem Öl schon sehr deutlich die Belastung durch den Kupplungsabrieb an. Ich hab 100ml des alten Öls in eine Spritze aufgezogen und bei mir in den Keller gehängt. Das Öl hält den Abrieb bisher schön in der Schwebe, setzt sich nix ab.
Fährt man das Getriebe bis zum Intervall bei 240.000km sieht das mit Sicherheit anders aus, dann pappt ein Großteil von dem Abrieb irgendwo im Getriebe fest.
Das Petronas Öl bekommt man für knapp 40€/l. Wenn ich da also alle 2 bis 3 Jahre mal 160€ investiere hab ich da sicher mehr von wie von einer Spülung nach 10 Jahren ;) und ich sehe alle 2 Jahre ob sich was ungewöhnliches getan hat, also Späne oder sonstwas im Öl ist.

Aber am Ende hat das eigentlich nix mit dem aktuellen Getriebeproblem zu tun, da ist mit Sicherheit schlicht und einfach irgendwas vermurkst worden.
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