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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 09:36 #91

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Es geht jetzt aber nicht darum das Getriebe zu vernachlässigen und dann zu retten. Sondern darum, die Intervalle nicht zu dehnen und statt einem Wechsel auch mal zu spülen. Wenn dies durch sachkundige Hände gemacht wird, dann würde ich es schon als Vorteil sehen, weil das Öl fast vollständig getauscht wird, statt immer nur einen Teil davon.
[...]
Ja, es bleibt die Frage, ob mit der Spülung nicht etwas aufgemischt werden könnte, was vorher vielleicht gut gelegen hatte. Eine Möglichkeit wäre, die erste Spülung während der Garantie in einer FIAT-Werkstatt machen zu lassen, die sich damit auskennt und danach nur noch den Wechsel. Vorteil: wenigstens die Erstbefüllung wird komplett getauscht.

ZF gibt dir Recht: Spülung ist besser als Wechsel. Allerdings besteht im Regelfall nicht die Gefahr, dass sich Ablagerungen lösen und sich an funktionell relevanterer Stelle wieder ablagern, da das Spülgerät lediglich im Kühlkreislauf zwischengeschaltet wird und nicht mit erhöhtem Druck spült. Das Öl, welches also im Spülgerät landet, wird lediglich ausgetauscht - ohne, dass der Volumenstrom erhöht wird oder irgendwelche speziellen Reinigungsmittel eingesetzt werden. Siehe hier ab 1:43:
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 12:31 #92

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Ihr lasst ausser acht, dass den Ölen auch Additive zugesetzt werden die reinigend wirken und welche die Verschmutzungen in der Schwebe halten.
Wenn relevante Ablagerungen da sind, ist das Öl soweit belastet, dass es den Schmutz nicht mehr halten konnte.
Wird dann mit frischem Öl gespült, kann dies einen Teil der Verschmutzung durchaus anlösen und weitertragen. Schaut man sich die Mechatronik mal genau an, sind da wirklich gaaaaanz feine Kanäle drinnen, wenn da dann was an der falschen Stelle hängen bleibt, gibts Probleme. Die Fälle sind bekannt und auch nicht wenige.
Klar wenn man jetzt hingeht und alle 2 Jahre spült, bekommt man jedesmal nahezu alles raus, aber das geht dann auch richtig ins Geld. Schaut euch die Preise fürs Tutela Transmission AS8 an, alles was alternativ über den Öl,arkt angeboten wird hat keine Freigabe und meist sogar eine andere Farbe, Fiat sieht dann sofort, dass ein nicht freigegebenes Öl drinnen ist. Wenn man sich die technischen Datenbätter vom Tutela Transmission AS8 und die aus dem Zubehör ansieht, erkennt man auch einige signifikate Unterschiede. Also die Brühe ist nicht 1:1 gleich.

Beim Teil-Ölwechsel kommt mehr wie die Hälfte raus. Lässt man die Brühe nicht 100.000 km aufwärts drinnen, sondern wechselt immer mal wieder zwischendurch was eben so rauskommt, wird man mit Sicherheit keine Probleme bekommen.
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 13:16 #93

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Würde das irgendwann ggf selbst wechseln wollen, aber das ist ja allein schon eine Wissenschaft für sich, mut Rad abbauen, Peilstab besorgen etc.
Gruß Harry
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 14:20 #94

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Wird dann mit frischem Öl gespült, kann dies einen Teil der Verschmutzung durchaus anlösen und weitertragen. Schaut man sich die Mechatronik mal genau an, sind da wirklich gaaaaanz feine Kanäle drinnen, wenn da dann was an der fälschen Stelle hängen bleibt, gibts Probleme. Die Fälle sind bekannt und auch nicht wenige.

Das halte ich jetzt für sehr spekulativ, denn zum einen kommt die Aussage, dass eine Spülung unkritisch ist, von ZF selbst und zum anderen hätte man das Problem "frischer" Additive bei einem schlichten Ölwechsel ja auch. Mit der Logik müsste man ganz die Finger davon lassen. Und wie im Videobeitrag erwähnt, ist eine Rücksprache mit ZF nur bei sehr hohen Laufleistungen empfehlenswert.
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 15:17 #95

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Beim Teil-Ölwechsel kommt mehr wie die Hälfte raus. Lässt man die Brühe nicht 100.000 km aufwärts drinnen, sondern wechselt immer mal wieder zwischendurch...

Wenn ich 55 % Frischöl pro Wechsel annehme, dann sind nach 4 Ölwechseln immer noch 10 % Erstbefüllungsöl drinnen.

Mein Kompromissvorschlag wäre daher, den ersten Ölwechsel als Spülung zu machen (natürlich nur in einer Vertragswerkstatt mit original Ersatzöl). So bekommt man das Erstöl (welches am stärksten belastet ist) für die restliche Lebenszeit heraus und wenn bei dieser Arbeit etwas verrutscht dann hat man wenigstens noch Garantie (wenn man nicht zu lange wartet). Jeden weiteren Ölwechsel dann konventionell durchführen.
Grüße
Dieter
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Bisher nur Mietmobilien, 2Win Mitte 2026 geplant.

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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 16:16 #96

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Wird dann mit frischem Öl gespült, kann dies einen Teil der Verschmutzung durchaus anlösen und weitertragen. Schaut man sich die Mechatronik mal genau an, sind da wirklich gaaaaanz feine Kanäle drinnen, wenn da dann was an der fälschen Stelle hängen bleibt, gibts Probleme. Die Fälle sind bekannt und auch nicht wenige.

Das halte ich jetzt für sehr spekulativ, denn zum einen kommt die Aussage, dass eine Spülung unkritisch ist, von ZF selbst und zum anderen hätte man das Problem "frischer" Additive bei einem schlichten Ölwechsel ja auch. Mit der Logik müsste man ganz die Finger davon lassen. Und wie im Videobeitrag erwähnt, ist eine Rücksprache mit ZF nur bei sehr hohen Laufleistungen empfehlenswert.

Wenn man so frühzeitig spült, dass noch keine Ablagerungen drinnen sind passiert natürlich nichts.
Nur wofür soll man dann so einen Haufen Öl durchjagen? Dann reicht der Teilölwechsel locker.
Vaico z.B. gibt 8l Öl alle 80.000km für die Spülung an.
Wechselmenge wäre rund die Hälfte.
Abgesehen davon, dass 8l sicher nicht reichen um 100% der alten Brühe inkl. Schmutz auszuspülen und komplett frisches Öl drinnen zu haben, kann man dann auch alle 40.000km einen Teilölwechsel machen.
Dann ist nach der Hälfte der Laufzeit der Dreck schon mal zum größten Teil raus, und nach weiteren 40.000 nochmal. Man hat fürs Öl genau das Gleiche ausgegeben und sich die ganze Spülerei inkl. deutlich höheren Kosten gespart.

ZF empfielt bei den Getrieben mit "Lifetiime"-Füllung immer zwischen 80.000 und 100.000k Laufzeit einen Ölwechsel oder Spülung.
Klar, wenn die Brühe 100.000 drinnen war und damit viel Schmutz angefallen ist, ist Spülen besser um den Schmutz zu entfernen. Wenn schon Schaltbeeinträchtigungen spürbar sind, sind auch schon Ablagerungen in der Mechatronik, dann kann es zu Problemen kommen.
Früher wechseln, das gleiche für's Öl ausgeben und sich die Spülkosten sparen. Hat man mehr von ;)

Frag mal in den Werkstätten die Spülen anbieten ob sie das Gerät gekauft haben.
Wirst du kaum einen finden, die Ölhersteller laufen die regelmäßig die Bude ein, wollen dir das Ding hinstellen und dann sollst du eine Zeil X einen höheren Ölpreis zahlen um das Ding zu finanzieren.
Spülst du dann schön regelmässig, geht natürlich der Ölumsatz auch nochmal gut in die Höhe, man verbrät ja dabei auch noch sauberes Öl.
Die Dinger werden wesentlich mehr gehypt wie sie wirklich Nutzen bringen.

Beim Teil-Ölwechsel kommt mehr wie die Hälfte raus. Lässt man die Brühe nicht 100.000 km aufwärts drinnen, sondern wechselt immer mal wieder zwischendurch...

Wenn ich 55 % Frischöl pro Wechsel annehme, dann sind nach 4 Ölwechseln immer noch 10 % Erstbefüllungsöl drinnen.

Mein Kompromissvorschlag wäre daher, den ersten Ölwechsel als Spülung zu machen (natürlich nur in einer Vertragswerkstatt mit original Ersatzöl). So bekommt man das Erstöl (welches am stärksten belastet ist) für die restliche Lebenszeit heraus und wenn bei dieser Arbeit etwas verrutscht dann hat man wenigstens noch Garantie (wenn man nicht zu lange wartet). Jeden weiteren Ölwechsel dann konventionell durchführen.

Mercedes schreibt beim Sprinter bei der ersten Inspektion den "Teil"-Ölwechsel vor, danach alle 100.000km.
Die Sprinter Fronttriebler haben das original ZF 948HP verbaut, das Drehmoment ist ähnlich wie bei den Ducatos.
Also alles sehr ähnliche Bedingungen. Da ließt und hört man absolut nix von Problemen.
Wirkliche Spananfall und Metallabrieb haben die modernen Getriebe in der Einlaufphase nicht mehr, nur der Abrieb der Kuupplungsbeläge ist die Zeit etwas erhöht.
Was will man also da im Regelfall rausspülen?
Ölwechsel machen nicht ewig mit dem zweiten und dritten warten und gut ist.
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Letzte Änderung: von steve0564. Grund: Beiträge zusammengefasst! Beiträge lassen sich auch selbst noch ca 30 Minuten bearbeiten / ergänzen!

Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 20:51 #97

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Ducato Bj. 21 18 000 km gelaufen
Vor kurzem mitten in einer Baustelle auf der Autobahn an einer Steigung schaltete das Getriebe von sich aus in den Leerlauf. Quasi Stufe "N", ohne irgendwelche Meldungen im Display. Da noch ein wenig Schwung da war, konnte ich den Ducato noch halbwegs an den Strassenrand setzten. Zum Glück war wenig Verkehr. So was macht natürlich wahnsinnig Spaß. Nachdem ich den Schalthebel auf "P" und dann wieder zurück auf "D" geschaltet habe, konnte ich ohne Probleme weiterfahren.
Bei den Fiat Professionells fanden sie keinen Fehler. Es war scheinbar nur etwas wenig Getriebeöl vorhanden. Das bei einem 3 Jahre alten Fahrzeug ohne sichtbare Undichtigkeiten.
Wenn ich jetzt manche Berichte über die 9 Gang Automatik lese, warte ich schon auf das nächste Getriebeproblem und das ist ein dummes Gefühl.
Grüße Christoph

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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 21:01 #98

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Hi Christoph
Hast Du einen 7er oder einen 8er Ducato?
2,2 oder 2,3 l Motor?

Gruß Rüdiger
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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 21:23 #99

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Ich habe einen 7er Bj. 2021 160 PS 2,3 l

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Probleme mit 9-Gang Wandlerautomatik im Ducato 16 Okt 2024 23:24 #100

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Danke!
So ein Mist, die Kombi haben wir auch.

Gruß Rüdiger
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