Frage an die Besorgten:
Um wieviel % ist der Bestand an Campingmobilen in den letzten - sagen wir mal 10 Jahren - gewachsen?
Um wieviel % ist die Anzahl an Womo-Übernachtungen in diesem Zeitraum gewachsen,
und parallel dazu die Summe aller Chemie-Klo-Besuche?
Seit ihr aufgrund der stark gestiegenen Menge an Toilettenchemie wenigstens genau so in Sorge um unser Abwasser, die Kläranlagen, Deponien und Gewässer?
Ich will damit andeuten:
Die notwendigen Ressourcen wurden und werden immer noch dem wachsenden bzw. sinkenden Bedarf angepasst.
Genau wie bei der Müllentsorgung. Schaut doch mal vor eure eigenen Haustüren.
Dort stand früher genau eine Tonne. Die wurde irgendwann immer kleiner, andere kamen hinzu.
Sollten wir Camper also wirklich morgen alle auf Tütentoiletten umsteigen,
und die Republik plötzlich mit Millionen Camperkotbeuteln zuschei..en,
wird von den Kommunen / Stellplatzbetreibern vermutlich auch darauf reagiert werden!?
Obwohl, Zweifel sind durchaus berechtigt. Die Gemeinde in der ich arbeite, stellt die letzten Jahre
zunehmend Hinweisschilder, Tütenspender und Mülleimer für Hundekot auf.
Und siehe da, die (stark gewachsene) Anzahl Hundehalter hält sich sogar daran!
Nur ungünstig, das die Mülleimer so gut wie nie ausgeleert werden,
und ständig duzende volle Kackbeutel im, auf und neben den Mülleimern liegen! Wochenlang!
Mein Meister sagte in so einem Fall immer: "der Gedanke war gut, die Ausführung weniger..."
Zurück zum Thema würde es vermutlich darauf hinauslaufen die entsprechenden Entsorgungsmöglichkeiten anzupassen, zu vergrößern, öfter abzufahren,....
Ach und weil auch immer gerne "große Campingplätze" genannt werden:
Ich glaube die ganz große Mehrheit von uns nutzt dort überwiegend
die immer schöner und sauberer werdenden Sanitäranlagen,
und nur wenig das eigene Häusle.
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