auch wenn es jetzt völlig abdrifted ...
es gibt Sachen zwischen Himmel und Erde von denen weder der Eine noch der Andere weiß.
Der Herr Kirchhoff hat erwiesenermaßen prinzipiell Recht, nur woher soll das Energiemanagement eines Kastenwagens wissen, dass ein Wohnmobilnutzer einen Großverbraucher in das Fahrzeugnetz integriert hat?
Selbst wenn es alle Stromflüsse korrekt erfasst, bleibt in Summe ein Fehlbetrag, den das Energiemanagement des Fahrzeugs nicht zuordnen kann, also in dem betrachteten Fall von einem systemrelevanten Fehler ausgehen muß. Denn für das Energiemanagement des Fahrzeugs ist die Summe aller Ströme eben nicht 0.
Das muss zwangsläufig dazu führen, das sicherheitsrelevante Funktionen im abgesicherten Modus laufen, wobei eine Reduzierung der Leistung so auch der Taktfrequenz nicht ausgeschlossen ist.
Und ob die Kirchhoffschen Regeln hier überhaupt richtig angewandt werden, darf im Fall der vorhandenen Spannungsdifferenzen der verschiedenen Spannungsquellen und weiterer Anlagenkomponenten durchaus hinterfragt werden.
Lima > 14V
Aufbaubatterie LFP >13V aber < 14V
Starterbatterie <13 V
Bedeutet im Zweifel eine messbare Differenz zwischen erwartbarer (Soll) und tatsächlicher Spannung (Ist) im System.
Davon ausgehend, dass für die LFP mindestens ein Ladebooster verbaut ist, kann diese bei Überlastung der Lima und damit Absinken der Bordspannung auch nicht das Fahrzeugnetz stützen sondern bleibt Verbraucher bis zu einer Spannung von 11,5V.
Geht man dann noch davon aus, dass in einem Fahrzeug mit Stopp/Startfunktion die Starterbatterie nur zu maximal 70% geladen ist und kaum die angegebene Nennkapazität besitzt(was im Forum bereits mehrfach Thema war), ist eine nennenswerte Stützung der Bordspannung zumindest zweifelhaft.
Auch wenn so eine Konstellation die Ausnahme darstellt, Unfälle passieren meist genau in bzw durch solche Grenzsituationen.
mit freundlichen Grüßen
twz
Wenn Dir jemand sagt:
Das geht nicht!
Denke daran,
es sind Seine Grenzen, nicht Deine!