Es ist ja schon eine ganze Menge geschrieben worden.
Und wie man sieht, sind die Ansichten da sehr unterschiedlich.
Meine Meinung und Erfahrungen dazu sind folgende:
Aufstelldach:
Das ist eine "Modeerscheinung", die ich nach zwei Aufstelldächern nicht wirklich empfehlen kann.
Ja, der Raumgewinn ist da, keine Frage.
Aber es ist kalt, es ist laut (Aussengeräusche), je nach Stoff hell und es erfordert jedesmal einen Auf-/Um-/Abbau beim Stellplatz-Hopping. Das nervt irgendwann nur noch.
Längs/Quer:
Das hängt auch davon ab, ob es ein Hubbett ist.
Ich bin 1,85m, meine Frau nur enig kleiner.
Im Fest-Querbett ohne Fenster wäre es gegangen. Mit Fenstern würde ich das Plissee kaputt trampeln.
Im Hub-Querbett fehlen auf beiden Seiten jeweils 5 bis 10cm, ging nicht gut.
Deswegen ist es ein Längs-Hubbett im 6,40er geworden.
Stockbett:
Haben wir ausprobiert. Fanden wir nicht sonderlich gut.
Geht auch sehr zu Lasten des Stauraums, weil deutlich niedriger.
Bad:
Beim 6,40er mit Längsbetten ist das normale Bad kleiner als beim 6m mit Querbett.
Haben wir ausprobiert, abgewogen und in Kauf genommen.
Raumbad fanden wir katastrophal: wenn einer drin ist, kann man den Gang nicht mehr verwenden.
Wir haben uns auch gegen ein Schwenkbad entschieden. Ebenso gegen eine Lamellentür. Platzsparend ja, aber auch defektanfällig.
Auf dem Caravansalon war das sehr gut zu beobachten: alles, was sich bewegen lässt geht kaputt...
Kinder:
Derer haben wir zwei (7,11).
Für uns die ideale Lösung ist das "Classic-Bughubbett" in unserem Knaus:
Temperatur ist kein Thema, immer trocken, Bettzeug kann immer oben bleiben, mit zwei Handgriffen unten.
Und dank der H3 Höhe kann man sogar noch drunter sitzen und auch bequem rausgehen.
Von aussen ahnt man gar nicht, wie geräumig das ist:
Fazit:
Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!