@Wasbaker:
Das ist ja gerade der Witz:
Die Anhebung erfolgt nicht, weil die Federn länger sind, sondern weil sie nicht zusammengesackt sind. Letztendlich wird nur der Verschleiß der Serienfeder "repariert". Da aber die Serienfeder wohl recht wenig dauerhaft gefertigt ist, sackt die wohl schneller wieder zusammen, während die Lesjöfors länger herhalten sollte.
So kann man eine Feder mit gleichen Federeigenschaften aus verschieden dicken Material machen. Bestimmt wird die Federeigenschaft grob gesagt durch die Zahl der Windungen, der Härte des Federstahls und dem Durchmesser des Federdrahtes.
Wenn ich mir das recht gemerkt habe aus meiner Schulzeit, gilt folgendes:
Hat eine Feder mehr Windungen bei gleicher Stahlhärte, wird sie weicher. Macht man den Draht dicker, wird sie wieder härter. So kann eine Feder mit dickerem Draht, aber auch mehr Windungen bei gleicher Stahlhärte die gleiche Federungseigenschaften haben. Allerdings ist die dynamische Materialbelastung (Torsion der Drahtes) geringer und es ist zu erwarten, dass die Feder eine höhere Standzeit aufweist, bevor sie "ausgeleiert" ist.
So, ich glaube nicht, dass mein Pössl in dieser extremen Stellung 2013 das Werk verlassen hat. Also liegt es Nahe, dass die Federn ermüdet sind. Könnte man nun natürlich 1 zu 1 ersetzen, der KaWa wäre wieder oben. Wie lange? Also nimmt man eine Feder, von der man nach Datenlage davon ausgehen kann, sie wird nicht so schnell ermüden.
Man wird sehen. So oder so.
Poessl 636FR (Bj2013) auf Ducato 148PS
Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.